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Gelegenheit finden werde, zu bedenken, daß das Leben süß ist, selbstden Thieren des Waldes und den Vögeln der Lust. Da, Judith,da ist Killdeer; nehmt ihn wieder zurück, und bewahrt ihn ans füreine Hand, die würdiger ist, ein solches Gewehr zu besitzen."
„Ich weiß keine, die so würdig ist, als die Eurige, Wildtöd-tcr," versetzte hastig das Mädchen; „keine als die Enrige soll dieBüchse haben."
„Wenn es aus die Geschicklichkeit ankäme, möchtet Ihr schonrecht haben, Mädchen, aber wir sollten wissen, wann Feuerwaffengebrauchen und nicht blos wie. Ich habe das Erste noch nichtgelernt, wie es scheint, so behaltet die Büchse, bis ich es habe.Der Anblick eines sterbenden und gequälten Geschöpfes, wenn esauch nur ein Vogel ist, bringt einen Mann ans heilsame Gedan-ken, der nicht weiß, wie bald sein eigenes Stündlein kommenmag, und der ziemlich sicher Voraussicht, daß es vor Sonnenun-tergang kommen wird; ich wollte alle meine eitel» Empfindungennnd meinen Stolz auf Hand nnd Auge hingeben, wenn nur dieserarme Adler wieder auf seinem Horst bei seinen Jungen wäre, denHerrn preisend, wie wir Allem nach annehmen müssen, für seineGesundheit nnd Stärke!"
Die Znhörenden waren betroffen über diesen Ansbruch plötzli-cher Reue bei dem Jäger, nnd dazu noch über eine so gewöhnliche,wenn schon unbesonnene und gewissermaßen muthwillige That, daßdie Menschen sich selten dabei anfhalten, ihre Folgen zu erwägen,oder die physischen Leiden, welche sie dem hilflosen, verfolgtenGeschöpf zuzicht. Der Delaware verstand, was Jener sagte, ob-wohl schwerlich die Gefühle, ans welchen jene Worte hervorgin-gen, und um die Bedenklichkeit zu beseitigen, zog er sein scharfesMesser und trennte den Kopf des armen Vogels vom Rumpfe.
„Was ist es doch um die Macht!" fuhr der Jäger fort, „undwas ist es darum, sie zu haben, nnd nicht zu wissen, wie sie be-nützen! Es ist kein Wunder, Judith, daß die Mächtigen so oft