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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Ich erwarte Nichts von ihnen für die Zuknnft, mein gnterFreund, kann aber nicht umhin, mich dessen zu erinnern, wasgewesen ist. Das ist aber eitel, wenn eine halbstündige Untersuchunguns Alles, oder sogar mehr als ich wissen möchte, lehren kann."

Wildtödter, der des Mädchens Ungeduld begriff, nahm jetztseinen Sitz ein, und machte sich daran, von Neuem die verschie-denen Artikel, welche der Schrank enthielt, auszukramen. Na-türlich fand man Alles, was man früher schon durchsucht hatte,ebenso wie man es zuvor wiedereingepackt hatte, und es erregteweit weniger Interesse und Bemerkungen, als bei der ersten Auf-findung. Selbst Judith legte den kostbaren Brokat mit gleichgül-tiger Miene bei Seite, denn sie hatte einen weit höhern Zweckim Auge als Befriedigung der Eitelkeit, und war ungeduldig,den noch verborgenen oder vielmehr unbekannten Schätzen ans denGrund zu kommen.

All' diese Dinge haben wir schon zuvor gesehen," sagte sie,und wollen uns nicht damit anfhalten, sie aufzumachen. DasPacket unter Eurer Hand, Wildtödter, ist ein neues, das wollenwir untersuchen. Gott gebe, daß es Etwas enthalte, was derarmen Hetty und mir sagen, wer wir eigentlich sind."

.Ja, wenn manche Packete reden könnten, sie würden vonwunderbaren Geheimnissen zu erzählen haben," versetzte der jungeMann, mit Bedacht die Falten eines neuen Stücks grober Lein-wand auseinanderschlagend, um zum Inhalt einer aus seinenKnieen liegenden Rolle zu gelangen;obwohl dies; hier nicht zuder Familie zu gehören scheint, angesehen, daß cs nicht mehr undnicht weniger ist, als eine Art Fahne; aber von welcher Nation,das zu sagen geht über meine Gelehrsamkeit."

Diese Flagge muß eine besondere Bedeutung haben," fielJudith hastig ein.Öeffnct sie weiter, Wildtödter, damit wir dieFarben sehen."

Ha, ich bedaure den Fähndrich, der dieß Stück Tuch auf der