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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
475
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Bereitschaft, und ich will Hurry und den Indianern unsere Wunschesagen."

Dieß war bald und ohne Weitläuftigkeit gethan; die Archeentfernte sich unter gemessenen Schlägen der großen Ruder etwahundert Schritte weit von dem Platz, und die Mädchen blieben,fast wie in der Luft schwimmend, über der Begräbnißstätte derTodten, so schwebend war das leichte Fahrzeug, das sie trug,und so durchsichtig das reine Element, auf dem cs ruhte.

Der Tod des Thomas Hutter," begann Judith nachdemeine kleine Panse ihre Schwester vorbereitet hatte, ihre Mitthci-lnngen anfznnehmen,hat alle unsere Aussichten verändert, Hetty.Wenn er nicht unser Vater war, so sind wir doch Schwestern,und müssen gleiche Gesinnungen haben und miteinander leben."

Wie weiß ich, Judith, ob du nicht ebenso froh sein würdest,zu erfahren, daß ich nicht deine Schwester sei, wie du es darüberbist, daß Thomas Hutter, wie du ihn nennst, nicht unser Vaterwar? Ich bin nur halb klug, und wenige Leute haben eine Freudean halbklngen Verwandten; und dann bin ick nicht schönwenigstens nicht so schön wie du und du wünschest dir viel-leicht eine schönere Schwester."

Nein, nein, Hetty. Du und du allein bist meine Schwester mein Herz und meine Liebe zu dir sagen mir das und Mut-ter war meine Mutter auch darüber bin ich froh und stolz;denn sie war eine Mutter, ans die man stolz sein durfte; aberVater war kein Vater!"

Still, Judith! Sein Geist ist vielleicht in der Nähe; eswürde ihn schmerzen, seine Kinder so reden zu Horen, und dazunoch über seinem Grabe. Kinder sollten die Eltern nie betrüben,sagte mir die Mutter oft, und besonders nicht, wenn sie todt sind!"

Arme Hetty! Sie sind vielleicht über alle Sorgen in Bezie-hung ans uns erhaben! Nichts, was ich sagen oder thun kann,wird Mutter jetzt mehr betrüben darin liegt wenigstens einiger