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der Arche, da sie endlich aus den Manövern der letzter» geschlossenhatten, daß Freunde darauf sich befinden mußten.
Obgleich das Kastell ganz verlassen schien, näherte sich ihmdoch Judith mit äußerster Vorsicht, die Arche mar jetzt eine volleMeile gegen Norden zu entfernt, strebte aber nun auch ans dasGebäude zu, und das mit so regelmäßiger Bewegung, daß Judithsich überzeugte, ein weißer Mann müsse am Ruder sein. HundertSchritte noch von dem Hans entfernt, begannen die Mädchen eszu umkreisen, um sich zu versichern, daß es leer stehe. Kein Ca-noe war in der Nähe, und dies; ermnthigte sie, näher und näherzu kommen, bis sie ganz um die Pfeiler herum waren und diePlatform erreichten.
„Geh du in's Haus, Hetty," sagte Judith, „und sich, ob dieWilden fort sind. Sie werden dir kein Leid thnn, und wennnoch Jemand von ihnen da ist, kannst du mich warnen. Ich glaubenicht, daß sie feuern werden auf ein armes, wehrloses Mädchen,und ich werde wenigstens entkommen, bis ich bereit bin, freiwilligmich unter sie zu wagen."
Hetty that, was Judith verlangte — und diese zog sich, zurFlucht bereit, einige Schritte weit von der Platform zurück.Aber dieß war nnnöthig, denn kaum eine Minute verstrich, alsHetty mit der Nachricht zurückkehrte, daß Alles sicher sei.
„Ich bin in allen Gemächern gewesen, Judith," sagte sie ernst,„und alle sind leer, außer Vater seines; er ist in seiner Stube,schlafend, aber nicht so ruhig, als wir wünschen konnten."
„Ist dem Vater Etwas zugestoßen?" fragte Judith, als sie mitdem Fuß die Platform berührte; und sie sprach hastig, denn ihreNerven waren in einem leicht anfzuregendcn Zustand.
Hetty schien bekümmert, und sah sich verstohlen um, als wünschtesie, daß Niemand außer der Tochter höre, was sie mitzutheileuhatte, und daß auch diese es nur obenhin erfahre.
„Du weißt, wie es mit Vater manchmal ist, Judith," sagte