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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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wie diese, hätte ein Fluch Harry Hnrry's an den östlichen Bergenwiederhallen muffen, wie ein Donnerschlag."

Hnrry ist sündhaft und rücksichtslos in seinen Worten," ver-setzte Hetty leise und bekümmert.

Nein nein; cs ist unmöglich, daß die Arche sollte genom-men worden sein, ohne daß ich ein Geräusch gehört hätte. Es istnicht eine Stunde, seit ich sic verließ, und die ganze Zeit überlauschte ich ans das kleinste Geräusch. Und doch kann man nichtleicht glaube», daß ein Vater absichtlich seine Kinder preisgebenwürde!"

Vielleicht hat Vater uns in unserem Gemache schlafend ge-glaubt, und hat zurück nach Hanse gesteuert, du weißt, daß wiroft bei Nacht mit der Arche Bewegungen machen."

Das ist wahr, Hetty, und es muß so sein, wie du denkst.Es ist etwas mehr Südwind, als zuvor, und sie sind den Seehinaus gefahren"

Judith stockte; denn als das letzte Wort ihrer Zunge ent-schwebte , ward die Scene plötzlich, obwohl nur für einen Augen-blick, durch ein anfflammendes Licht erhellt. Das Krachen einerBüchse folgte darauf, und dann das Rollen des Echo's die östli-chen Berge entlang. Beinahe in demselben Augenblick stieg eindurchdringender weiblicher Schrei in langem Kreischen in die Lüfteempor. Die entsetzliche Stille, die darauf folgte, war wo mög-lich noch gräßlicher, als die plötzliche, wilde Unterbrechung destiefen, mitternächtlichen Schweigens. Judith, so entschlossen sievon Natur und durch Gewohnheit war, athmcte kaum, währenddie arme Hetty ihr Angesicht verbarg und zitterte.

Das war eines Weibes Schrei, Hetty!" sagte die Erstere mitfeierlichem Ernst;und es war ein Schmerzensschrei! Wenn dieArche sich von dieser Stelle bewegt hat, so konnte sie bei diesemWind nur nördlich segeln, und der Schuß und der Schrei kamenvon der Landspitze. Sollte Hist Etwas zugestoßen sein?"