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vermöge der sie, was Bequemlichkeit betraf, völlig deu wilden,aber gutmüthigen Geschöpfen um sie her gleichgestellt wurde.Mau gab ihr eine Haut, und sie machte sich selbst ihr Bett zu-recht aus einem Haufen von Zweigen, ein wenig bei Seite vonden Hütten. Hier lag sie bald, wie Alle um sie her, in tiefemSchlafe.
Es waren jetzt dreizehn Männer bei der Truppe, und je dreiauf einmal hielten Wache. Einer jedoch blieb im Schatten, nichtweit vom Feuer, zurück. Seine Obliegenheit war, den Gefange-nen zu bewachen, dafür Sorge zu tragen, daß das Feuer nichtso aufflackerte, daß es den Platz beleuchtete, und doch es nichtganz erlöschen zu lassen, und auf den Zustand des Lagers über-haupt ein wachsames Auge zu haben. Ein Zweiter ging voneinem Strand zum andern herüber und hinüber, und durchkreuztedie Basis der Landspitze, während der Dritte langsam an demäußersten Rand der Küste" auf und ab schritt, um eine Wiederkehrder Ueberraschung, die schon einmal in dieser Nacht stattgefun-den, zu verhüten. Diese Einrichtung war keineswegs gewöhnlichbei Wilden, die sich in der Regel mehr auf die Heimlichkeit ihrerBewegungen, als auf eine derartige Wachsamkeit verlassen; abersic war veranlaßt durch die eigenthümlichen Umstände, in welchensich die Huronen eben jetzt befanden. Ihre Stellung war ihrenFeinden bekannt, und sie konnte nicht wohl geändert werden zneiner Stunde, welche Schlaf und Ruhe verlangte. Vielleicht setz-ten sie auch hauptsächlich ihr Vertrauen auf das, was, wie. siefür gewiß zu wissen glaubten, weiter aufwärts auf dem See vor-ging, und was, wie sie wähnten, sämmtlichcn in Freiheit befind-lichen Bleichgesichtern nebst ihrem einzigen indianischen Bundes-genossen alle Hände voll zu thun geben würde. Auch wußte ver-muthlich Rivenoak, daß, so lange er den Gefangenen behielt, erden Gefährlichsten von allen seinen Feinden in Händen hätte.
Die Sicherheit, mit welcher diese an Wachsamkeit oder an ein
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