nahe. Sie sollte in einer kleinen Hatte, oder Laube, schlafen, ganzin der Nahe des Orts, wo sie stand, aufgeschlagen, und ihre Ge-nossin war die schon erwähnte alte Hexe. War sie einmal indieser Hütte, und lag das schlaflose alte Weib, wie sie allnächt-lich pflegte, quer über den Eingang hingestreckt, so war beinahealle Hoffnung zum Entkommen zerstört, und sie konnte jedenAugenblick zu Bette gerufen werden. Zum Glück rief in diesemAugenblick einer der Krieger das alte Weib mit Namen, und hießsie ihm Wasser zum Trinken bringen. Es war eine köstlicheQuelle ans der Nordseite der Landspitze, und die Alte nahm einenledernen Becher von einem Zweig, rief Hist an ihre Seite, undging dem Gipfel des Hügelrückens zu, in der Absicht, über dieLandspitze hin zu dem natürlichen Brunnen hinabzustcigen. Allesdies; sahen und verstanden die Abenteurer; sie traten in das Dun-kel zurück und versteckten sich hinter Bäumen, bis die beiden Wei-ber an ihnen vorbei waren. Im Gehen hielt die Alte Hist festan der Hand. Als sie an dem Baum vorüber kam, welcher Chin-gachgook und seinen Freund verbarg, griff Jener nach seinem To-mahawk, in der Absicht, ihn in dem Hirnschädel des Weibes zubegraben. Der Andere aber erkannte das Gefährliche einer sol-chen Maßregel, da Ein Schrei alle Krieger ihnen auf den Halsziehen konnte, und er war auch ans Gründen der Menschlichkeiteiner solchen That abgeneigt. Daher hinderte seine Hand denStreich. Als aber die Beiden vorüber geschritten, ward das Pfei-fen wiederholt, und die Hnronin blieb stehen und gaffte den Bauman, von welchem die Töne zu kommen schienen, und in diesemAugenblick stand sie nur sechs Fuß von ihren Feinden entfernt. Siebezeigte ihr Erstaunen, daß ein Eichhorn so spät noch muntersein sollte, und sagte, cs bedeute Unheil. Hist antwortete, siehabe dasselbe Eichhorn dreimal binnen der letzten zwanzig Minu-ten gehört, und sie glaube, es spanne darauf, einige Brocken, diebei der Mahlzeit übrig geblieben, zu erlangen. Diese Erklärung
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