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Bäume auf einer Lichtung? Ihr findet sie nicht, sondern Ihrfindet mir ihre verstümmelten Stämme als Landmarken, wie Grab-steine ans einem Kirchhof. Mir scheint es, daß die Leute, die ansolchen Orten leben, immer an ihr eigenes Ende und an allge-meinen Verfall denken müssen, und zwar nicht an den Verfall,den Zeit nnd Natur herbeiführen, sondern an den Verfall, derauf Verheerung und Gewaltthat folgt. Dann was Kirchen betrifft,die sind gut, glaube ich, sonst würden nicht gute Leute sie erbauenund erhalten. Aber sie sind nicht durchaus nothwendig. Sienenne» sie Tempel des Herrn; aber Judith, die ganze Erde istein Tempel des Herrn für Solche, welche das rechte Gemüthdafür haben. Weder Forts noch Kirchen an sich machen die Men-schen glücklicher. Zudem ist in den Ansiedlnngen Alles Wider-spruch, während in den Wäldern Alles Einklang ist. Forts nndKirchen sind fast immer bei einander, und doch sind sie ja geradeGegensätze; Kirchen sind ja für den Frieden, und Forts für denKrieg. Nein, nein — ich lobe mir die festen Plätze der Wildniß,nämlich die Bäume, und auch die Kirchen, nämlich die Hallen,die die Hand der Natur aufgeführt."
„Das Weib ist nicht gemacht für Scenen, wie diese, Wild-tödter; Scenen, von denen kein Ende abzusehen ist, so langedieser Krieg währt."
„Wenn Ihr Weiber von weißer Farbe meint, so glaube ichfast, Ihr seid nicht weit vom Wahren entfernt, Mädchen; wasaber die Weiber der rothen Männer betrifft, so sind solche Auf-tritte ganz nach ihrem Charakter. Nichts würde Hist zum Beispiel,die verlobte Braut dieses Delaware», glücklicher machen, als wennsie wüßte, daß er in diesem Augenblick unter seinen natürlichenFeinden hernmstrcift und nach einem Skalpe trachtet."
„Wahrhaftig, Wildtödter, wahrhaftig, sic kann doch kein ZSeibsein, ohne Sorge zu fühlen, wenn sie denkt, der Mann, den sieliebt, sei in Gefahr!"