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geschieht in solchen Fällen, eine der Parteien wurde im Verlauf derErörterung etwas warm; denn Wildtödter begegnete allen Gründenund Vorspiegelungen seines schlauen und gewandten Gegners mitder ihm eigene» kaltblütigen Geradheit und unerschütterlichen Wahr-heitsliebe. Was ein Elephant war, wußte er wenig besser als derWilde; aber er wußte vollkommen gut, daß die geschnitzten Figurenvon Elfenbein in den Augen eines Irokesen einen Werth habenmüßten, wie ein Sack voll Gold oder ein Haufen Biberfelle indenen eines Kaufmanns. Unter solchen Umstände» fand eres daherklug, anfänglich nicht zu viel einzugestehcn, da ein beinahe nnnber-windliches Hinderniß in der Bewcrkstellignng des Austausches vor-lag, selbst nachdem die unterhandelnden Parteien über die Bedin-gungen einig geworden wären. Diese Schwierigkeit im Auge,behielt er die übrigen Schachfiguren in Reserve, als Mittel, umim Augenblick der Noth alle Schwierigkeiten zu beseitigen.
Endlich behauptete der Wilde, weitere Unterhandlung seifruchtlos, da er gegen seinen Stamm nicht so ungerecht sein könne,die Ehre und den Gewinn von zwei trefflichen, ausgewachsenen,männlichen Skalpen hinzngeben für einen so ärmlichen Werth wiedie zwei gesehenen Spielzeuge — und schickte sich znm Aufbruch an.Beiden Thcilcn war jetzt zu Muth wie gewöhnlich Leuten, wennein Handel, den zu schließen Jeder den lebhaften Wunsch hat, aufdem Punkt steht, abgebrochen zu werden in Folge zn großer Hart-näckigkeit bei der Unterhandlung. Die Wirkung der getäuschtenHoffnung jedoch war bei den beiden Individuen sehr verschieden.Wildtödter war betroffen und von schmerzlichem Bedauern erfüllt;denn er hatte nicht blvs mit den Gefangenen, sondern auch mitden beiden Mädchen tiefes Mitleid. Das Abbrcchen der Unter-handlung erfüllte ihn daher mit Trauer und Leidwesen. Bei demWilden erweckte seine Niederlage wilde Rachsucht. In einem Augen-blick der Aufregung hatte er laut seinen Entschluß ausgesprochen,.nichts weiter zn sagen; und er war gleich wnthend über sich, wie