civilisirten Anzugs sich zu entledigen, nm wieder als indianischerKrieger daznstehen. Ans die Vorstellungen Wildtödtcrs dagegenthciltc er ihm den Umstand mit, daß die Anwesenheit eines India-ners in der Hütte den Irokese» bekannt sei, und daß seine Bei-behaltung der Vermnmmnug wohl eher Verdacht in Bezug ansseine wirkliche Absicht erwecken wurde, als wenn er offen alsGlied eines feindlichen Stammes anftrete. Als Wildtödtcr denSachverhalt erfuhr und vernahm, er habe sich getäuscht in derVoraussetzung, daß der Häuptling wirklich ganz nnbemerkt in dieArche sei ausgenommen worden, willigte er mit Freuden in dieUmwandlung, da weitere Versuche, die Sache zu verheimlichen,fruchtlos waren. Ein anderer Beweggrund jedoch, als er vorgab,ein gemüthlichcr, hatte den Wunsch' des Indianers veranlaßt, sichals Sohn des Waldes zu zeigen. Er hatte gehört, daß Hist ansder gegenüberliegenden Küste weile; und die Natur trinmphirteso weit über alle Unterschiede der Sitten, des Stammes und Vol-kes, daß sie diesem jungen Krieger ganz dasselbe Gefühl einflößte,das man unter ähnlichen Verhältnissen bei dem verfeinerten Stadt-bewohner würde gefunden haben. Er fand eine milde Gcnng-thuung in dem Bewußtsein, daß die Geliebte ihn sehen könne; undwie er auf die Platform hinansschritt in seiner ärmlichen Lan-destracht, ein Apollo der Wildniß, da erfüllten hundert jener zärt-lichen Phantasien, welche Liebenden durch den Kopf gehen, seineEinbildungskraft und stimmten sein Herz weich.
Alles Dies; war an Wildtödtcr verloren, der kein großer Adeptin den Mysterien Cupido's war, und dessen Seele weit mehr sichbeschäftigte mit den Sorgen, die sich seiner Beachtung aufdrangen,als mit eitel», »nissigen Liebesphantasien. Er rief daher seinenGenossen bald zur Erwägung ihrer dcrmaligen Lage zurück, indemer ihn zu einer Art von Kriegsrath lud, worin sic ihr künftigesVerfahren fcstsetze» wollten. In der nun folgenden Unterredungtheilten. Beide einander mit, was Jeder bei seiner Besprechung