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„Meine Schwester, die schmachtende Lilie, solchen Vogel hören!"fnhr Chingachgook fort, »nd das mit einer milden Freundlichkeitin Ton und Benehme», die Solche wurde in Erstaunen gesepthabe», welche manchmal die unharmonischen, oft aus derselbenKehle kommenden schreienden Töne gehört hätten; aber solcheUebcrgänge von dem rauhen und Gnrgel-Ton, znm sanften undmelodischen sind nicht selten, auch bei gewöhnlichen Gesprächenvon Indianern: „Meiner Schwester Ohr offen gewesen — hat sieihre Zunge verloren?"
„Ihr seid Chingachgook — Ihr müstt es sein; denn es istkein anderer rother Mann da, und sie erwartete, daß Chingach-gook kommen würde."
„Chin—gach—gook," so sprach er den Namen langsam ans, undverweilte bei jeder Sylbc. „Große Schlange, Jengeese Sprache."
„Chin—gach—gook," wiederholte Hetty ebenso langsam und be-achtlich. „Ja, so nannte ihnHist, und Ihr m n ß t der Häuptling sein."
„Wah-ta!-Wah," rief der Delaware.
„Wah-ta!-Wah, oder Hist-oh!-Hist! Mir klingt Hist hübscherals Wah, und so nenne ich sie Hist."
„Wah! sehr süß in Delaware» Ohren!"
„Ihr sprecht es ans, daß es anders klingt als bei mir. Abereinerlei; ich habe den Vogel singen hören, von dem Ihr sprecht,Große Schlange!"
„Will meine Schwester sagen Worte des Gesangs?—Was sieam meisten singen — wie anssehen — sie oft lachen?"
„Sie sang Chin-gach—gook öfter als irgend sonst Etwas;und sie lachte herzlich, als ich ihr erzählte, wie die Irokesen unsim Wasser nachwateten, und uns nicht erreichen konnten. Ichhoffe, diese Stämme haben keine Ohren, Schlange!"
„Fürchtet die Stämme nicht; fürchtet Schwester nächstes Ge-mach. Nicht fürchten Irokesen; Wildtödter ihm Angen und Ohrenstopfen mit seltsamem Gethier."
Der Wildtödter.
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