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und würde einen Riesen zufrieden stellen, recht gebraucht. Aberhalt; weiße Männer zeichnen sich aus durch die Sorglosigkeit,womit sie Feuerwaffen in Schränken und Winkeln auf die Seitelegen. Laßt mich sehen, ob diese Waffen sorglich behandelt wor-den sind."
Mit diesen Worten nahm Wildtödter die Waffe seinem Freundeaus der Hand und öffnete die Pfanne. Diese war mit Pnlvergefüllt, das dnrch Zeit, Feuchtigkeit und Druck wie in ein Stück-chen Kohle znsammcngebacken war. Ein Versuch mit dem Ladstockzeigte, daß beide Pistolen geladen waren, obgleich Judith bezeugenkonnte, daß sie vielleicht Jahre lang in dem Schranke gelegen.Es märe schwer, das Erstaunen des Indianers bei dieser Ent-deckung zu schildern, denn er war gewohnt, das Pulver auf sei-ner Pfanne täglich zu erneuern, und in andern kurzen Zwischen-zeiten nach der Ladung seines Gewehrs zu sehen.
„Das ist weiße Nachlässigkeit," sagte Wildtödter, den Kopfschüttelnd, „und kaum eine Jagdjahrszeit geht vorüber, ohne daß'Jemand in den Ansiedlnngen dadurch zu Schaden kommt. Es istauch außerordentlich, Judith — ja, es ist geradezu außerordent-lich, daß der Eigcnthümer sein Gewehr ans einen Hirsch oder einanderes Wild, oder vielleicht auf einen Feind abfencrn, und dannzweimal unter dreien fehlen soll; aber es stoße ihm ein Unfall zumit einer solchen vergessenen Ladung — und sie bringt sichernTod einem Kind, einem Bruder oder Freund! Nun, mir werdendem Eigcnthümer einen Dienst erweisen, wenn wir an seinerStatt diese Pistolen abfencrn; und da sie für Euch und für michetwas Neues sind, wollen wir unsere stete Hand an einem Zieleversuchen. Erneuert dieß Pnlver auf der Pfanne, und ich willes bei dieser thnn, dann wollen wir sehen, wer der beste Schützeist mit einer Pistole; was die Büchse betrifft, so ist das längstunter uns ausgemacht!"
Wildtödter lachte herzlich über seinen eigenen Einfall, und