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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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vor welchem Hutter sich zu rasircn pflegte, mit ernstem Interesse.In diesem Augenblick dachte er au Hist, und wir sind der Wahr-heit schuldig, zu gestehen, obgleich es ein wenig mit dem strenge»Charakter des Kriegers streiten mag, daß er wünschte, von ihr inseiner jetzigen, so vortheilhaften Gestalt gesehen werden zu können.

Herunter damit, Schlange herunter damit," begann jetztder unbeugsame Wildtödter;solche Kleider stehen Euch so wenigan, als sie mir anstehcn wurden; Eure Gaben sind für Bemalungund Falkcnfedern, und wollene Decken und Wampums, und diemeinigcn sind für Wämser von Häuten, zähe Beinkleider und tüch-tige Mokasins. Ich sage Mvkasins, Jndith; denn obgleich weiß,muß ich doch, in den Wäldern lebend, wie ich pflege, nothwendigum der Bequemlichkeit und Wohlfeilheit willen einige Gebräucheder Wälder annchmen."

Ich sehe keinen Grund, Wildtödter, warum ein Mann nichtso gut einen Scharlachrock tragen sollte, als der Andere," ver-setzte das Mädchen.Ich wollte, ich könnte Euch in diesemschönen Kleide sehen!"

Mich in einem Nock sehen, der für einen Lord recht wäre!Nun, Jndith, wenn Ihr diese» Tag abwarten wollt, so müßt Ihrwarten, bis Ihr mich des Verstandes und des Gedächtnisses ledigseht. Nein nein Mädchen, meine Gaben sind meine Gaben,und ich will bei ihnen leben und sterben, sollte ich auch nie wiederein Wild fällen oder einen Salinen spießen. Was habe ich gethan,daß Jhrwünscht, m i ch in einem so flunkernden Rock zu sehen, Jndith ?"

Ich meine eben, Wildtödter, die falschzüngigen und falsch-herzigen jungen galanten Herren von der Garnison sollten nichtallein in schönen Federn stolzircn; sondern Wahrheit und Redlich-keit hätten auch ihre Ansprüche ans Ehre und Auszeichnung."

Und welche Auszeichnung würde es für mich sein, Jndith,geschniegelt und bescharlacht zu werden, wie ein Mingohänptling,-der eben seine Präsente von Quebeck erhalten hat? Nein nein