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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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gang, befand sich die Arche beinahe ganz unten bei dem Landvor-sprung, wo Hutter und Hurry waren zu Gefangenen gemachtworden. Wildtvdtcr hatte, indem er zuerst auf die eine Seitedes See's, dann auf die andere znsteuerte, seine eigentliche Absichtzu errathe» erschwert; und ohne Zweifel kamen dadurch die Wil-den, welche seine Bewegungen zuverlässig beobachteten, auf denGlauben, sein Zweck sei, mit ihnen zu verkehren an dieser Stelle,oder in der Nähe derselben, und es war zu vermnthen, daß sienach dieser Richtung hincilten, um bereit zu sein, sich die Um-stände zu Nutze zu machen. Diese List war wohl ansgesonnen,denn die Schwingung der Bai, die Krümmung des See's unddas zwischenliegende tiefe Marschland machten es, wie zu ver-mnthen war, möglich, daß die Arche den Fels erreichte, ehe dieVerfolger, falls sic sich wirklich in der Nähe des Vorsprungs ge-sammelt hatten, Zeit bekamen, den Bogen, den sie hier beschreibenmußten, zu Land zu machen. Um diese Täuschung gelingen zumachen, hielt sich Wildtödter so nahe an's westliche Ufer, als nurimmer der Vorsicht gemäß war; dann hieß er Judith und Hettyin das Hans oder die Kajüte gehen, kauerte sich selbst zusammen,so daß seine Person durch den Rand der Fähre versteckt wurde,gab dieser plötzlich die entgegengesetzte Richtung, und steuerte sorasch er konnte, der Ausströmung zu. Begünstigt durch einen ver-stärkten Wind bewegte sich die Arche dergestalt vorwärts, daß ersich das vollständige Gelingen seines Planes versprechen durfte,obwohl die krebsähnliche Bewegung des Fahrzeugs den Steuermannnöthigte, die Spitze nach einer ganz anderen Richtung schauen znlassen, als diejenige war, in welcher es sich wirklich bewegte.