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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
164
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Geschlecht geliebt, sondern am meisten Ener Hernmstreifen undEure Lebensweise liebt?"

Das ist's genau das ist's. Ich bin weis; habe einweißes Herz, und kann billigerwcise nicht ein rothhäutiges Mäd-chen lieben, die einer Rothhant Herz und Gefühle haben muß.Nein, nein, ich bin vernünftig genug in diesen Punkten, und hoffees zu bleiben, wenigstens bis unser Krieg vorüber ist. Ich sehemeine Zeit zu sehr in Anspruch genommen durch ChingachgooksAngelegenheit, als das; ich wünschen sollte, che diese in's Reinegebracht ist, selbst eine eigene auf dem Halse zu haben."

Das Mädchen, das Euch am Ende gewinnt, Wildtödter, ge-winnt wenigstens ein redliches Herz, eines ohne Verrath undTücke; und das wird ein Sieg sein, den die Meisten ihres Ge-schlechts beneiden müssen."

Wie Judith dies; sagte, schwebte ein schmerzlicher Unmnthüber ihr schönes Antlitz; mährend ein bitteres Lächeln um einenMund spielte, der durch keine Veränderung und Zuckung der Mus-keln unschön werden konnte. Ihr Gesellschafter bemerkte dieseVeränderung, und obgleich wenig vertrant mit de» Regungen desweiblichen Herzens, besaß er doch natürliches Zartgefühl genug,um zu verstehen, das; es gerathen sein möchte, diesen Gegenstandfallen zu lassen.

Da die Stunde, wo Chingachgook erwartet wurde, noch nichtso nahe war, hatte Wildtödter Zeit genug, den Stand der Ver-theidigungsmittel genau zu besichtigen, und solche weitere Einrich-tungen zu treffen, wie sie ihm möglich waren und durch dasBedürfnis; des Augenblicks geboten schienen. Die Erfahrung undVorsicht Hutters hatte in diesen Punkten wenig zu thnn übriggelassen; doch drängte» sich noch einige Vorkehrungen dem Geistdes jungen Mannes auf, von dem man sage» konnte, er habe dieKunst des Gränzerkriegs mittelst der Ueberliefernngcn und Sagendes Volkes stndirt, unter dem er so lange gelebt hatte. Die Ent-