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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
Seite
161
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Vater frei zu machen; denn die Mengo's werden ohne Zweifeleinige Tage nm diesen See hernmlnngern, um so viel als mög-lich zu erreichen."

Ihr glaubt, man kann sich ans diesen Delawarcn verlassen,Wildtödtcr?" fragte das Mädchen nachdenklich.

So sicher wie auf mich selbst. Ihr sagt, Ihr mißtraut mirnicht, Judith?"

Euch!" rief sie, ergriff wieder seine Hand und drückte sic zwi-schen ihren Händen mit einer Wärme, welche die Eitelkeit einesminder unbefangenen, einfachen, von seinen eigenen guten Eigen-schaften mehr eingenommenen Mannes hätte entzünden müssen;ebenso gut könnte ich einem Bruder mißtrauen! Ich kenne Euchnur seit einem Tage, Wildtödtcr, aber dieser hat in mir das Ver-trauen einer jahrelangen Bekanntschaft erzeugt. Euer Name jedochist mir nicht unbekannt; denn die tapfer» und galanten Herrenvon den Garnisonen sprechen häufig von der Anleitung, die Ihrihnen im Jagen gegeben, und Alle rühmen Eure Redlichkeit."

Sprechen sie denn auch vom Schießen, Mädchen?" fragteder Andere lebhaft, nachdem er still, aber doch von Herzen gelacht,sprechen sie denn auch vom Schießen? Ich will nichts von demmeinigen hören, denn wenn dieses nicht bis jetzt in all' diesen Ge-genden anerkannt ist, so nützt es wenig, ein geschickter und sichererSchütze zu sein; aber was sagen denn die Offiziere von ihrem^ja, was sagen sie von ihrem eigenen Schieße»? Waffen, wie sie esnennen, sind ihr Gewerbe, und doch gibt es Leute unter ihnen,die sich wenig auf ihren Gebrauch verstehen!"

Das, hoffe ich, wird nicht der Fall sein bei Eurem FreundChingachgook, wie Ihr ihn nennt was ist die englische Bedeu-tung dieses indianischen Namens?"

Große Schlange so genannt wegen seiner Klugheit undList. Uncas ist sein wirklicher Name seine ganze Familie heißtUncas, bis sich Jeder durch seine Thaten einen Titel gewinnt."

Der Wildtvdter. gl