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die weniger an die Wechselfalle nnd Mißgeschicke eines Gränzer-lebens gewohnt gewesen wären. Znm Erstaunen Wildtödtersschien Judith die mehr Niedergeschlagene; Hetty horchte aufmerk-sam zu, schien aber über die vernommenen Thatsachen mehr in! melancholischem Schweigen zu brüten, als daß sic ihre Gefühlei äußerlich rcrrathen hätte. Die Unruhe der Ersteren ermangeltei der junge Mann nicht, ihrem Interesse für Hurry ebensosehr, als< ihrer kindlichen Liebe zuznschreiben, während er sich Hetty's an-scheinende Gleichgültigkeit aus der geistigen Finsternis; erklärte,welche gewissermaßen ihren Verstand verdunkelte nnd sie vielleichtnicht alle Folgen voraussehen ließ. Beide jedoch sprachen wenig:Judith nnd ihre Schwester machten sich mit den Vorbereitungenzur Morgenmahlzeit zu schaffen, wie denn Leute, die regelmäßig! mit solchen Dingen sich zu beschäftigen haben, selbst mitten unterLeiden nnd Kummer mechanisch darin fortarbeiten. Das einfacheaber nahrhafte Frühstück ward von allen Dreien in düsterem: Schweigen eingenommen. Die Mädchen aßen wenig, Wildtödter
Z aber bewies, daß er Eine wesentliche Eigenschaft eines guten! Soldaten besaß, die, daß er unter den beunrnhigendste» und^ peinlichsten Umständen seine» guten Appetit behielt. Das Mahli ging beinahe zu Ende, ehe nur eine Sylbe gesprochen wurde; dannaber fing Judith an zu sprechen in jener hastigen und krampfhaftenWeise, in welcher das Gefühl, den Zwang überwindend, ansbricht,nachdem dieser noch schmerzlicher und peinlicher geworden ist, alsselbst die Aenßernng der innen; Bewegung.
„Dem Vater würde dieser Fisch gemundet haben!" rief sie ans;„er sagt, der Salm der See'n sei beinahe so gut, wie der des, Meeres."
^ „Euer Vater ist mit dem Meer bekannt gewesen, so höre ich,
1 Judith," versetzte, der junge Mann, der sich nicht enthalten konnte,
: einen forschenden Blick ans das Mädchen zn werfen; denn wies Alle, die Huttern kennen lernten, empfand er einige Neugier, seine