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ab, ob Friede oder Krieg zwischen uns ist; denn meine Gabensind weiße Gaben, und ich gehöre nicht zn Denen, die es füreine Heldenthat halten, menschliche Sterbliche einzeln in denWäldern zn erschlagen."
Der Wilde war nicht wenig betroffen bei dieser plötzlichen Ent-deckung der Gefahr, worin er schwebte. Er verstand jedoch einwenig Englisch, und merkte, wohin ungefähr des Andern Redezielte. Auch mar er zn wohl geübt und geschult, um Schreckenzn verrathe», sondern er ließ den Kolben seiner Büchse ans denBoden sinken und machte, mit einem Wesen, das Zuversicht aus-drnckte, eine Geberde stolzer Höflichkeit. Alles das geschah mitder Selbstbeherrschung und Sicherheit eines Mannes, der keinenMenschen als über sich stehend anznerkennen gewohnt ist. Aberwährend er seine Rolle mit so vollendeter Kunst spielte, machtedoch der in ihm tobende Vulkan seine Augen sprühen und seineNüstern sich dehnen, wie bei einem wilden Thier, das plötzlichgehindert wird, den todbringenden Sprung anszuführen.
„Zwei Canoe," sagte er, in den tiefen Gntturaltönen seinerRasse, die gleiche Zahl Finger emporhaltend, um Mißverständnissezn verhüten; „eins für Euch, eins für mich."
„Nein, nein, Mingo, so geht cs nicht. Euch gehört keins;und Ihr sollt auch keines haben, so lange ich es verhindern kann.Ich weiß, es ist Krieg zwischen Enrem Volk und dem meinigen,aber das ist kein Grund, warum menschliche Sterbliche einandernmbringen sollten, wie wilde Kreaturen, die sich in den Wäldernbegegnen; geht denn Eures Weges und laßt mich den meinigengehen. Die Welt ist groß genug für »ns Beide; und wenn wiruns in ehrlicher Schlacht begegnen, nun dann wird der Herrüber unser Beider Schicksal verfügen!"
„Gut!" rief der Indianer; „mein Bruder ein Missionär —großer Redner; Alles von Manittu."
„Nicht so, nicht so, Krieger. Ich bin nicht gut genug für