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wandte er das Canoe um, und fuhr langsam, wie Einer, der imGehen denkt, dem Mittelpunkt des See's zu. Als er glaubte, einenPunkt erreicht zu haben in Einer Linie mit dem, wo er das letzteCanoe hatte Hintreiben lassen, änderte er seine Richtung nördlich,und behielt den leichten Luftzug möglichst im Rucken. Nachdemer eine Viertelmeile in dieser Richtung gerudert, wurde ein dunklerGegenstand ans dem See sichtbar, ein wenig rechts; und zu demBehufe sich seitwärts haltend, hatte er bald seine verlorene Prisean seinem Boot befestigt. Jetzt untersuchte Wildtödter den Him-mel, den Strich des Windes und die Stellung der beiden Canoe's.Da er Nichts fand, was ihn zur Acnderung seines Plans hätteveranlassen können, legte er sich nieder, und schickte sich an, einigeStunden Schlafs zu genießen, damit ihn der morgende Tag tüch-tig zur Erfüllung seiner Obliegenheiten finde.
Obwohl Abhärtung und Ermüdung gesunden Schlaf schaffen,auch i» der Nähe der Gefahr, dauerte es doch einige Zeit, bisWildtödter seiner Erinnerungen los und ledig wurde. Sein Geistbeschäftigte sich noch mit dem Vorgefallenen, und seine halbbc-wußten Geisteskräfte gestalteten immerfort die Ereignisse der Nachtzu einer Art von wachem Traum. Plötzlich war er anfgefahrenund ganz munter, den» er hatte sich eingebildet, Hurry's verab-redetes Signal zu höre», das ihn an's Ufer rief. Aber Alles warwieder still wie das Grab, die Canoe's triebe» jetzt langsam nord-wärts, die ernsten Sterne schimmerten in ihrer milden Glorieüber seinem Haupt, und der waldnmschloffene Wasserspiegel lagzwischen seinen Bergen gebettet, so friedlich und melancholisch,als ob ihn nie Stürme aufstörten, oder die Mittagssonne be-glänzte. Noch einmal erhob die Lomme ihr zitterndes Geschrei,nahe am untern Ende des See's und das Geheimniß des beun-ruhigenden Tones war erklärt. Wildtödter machte sich sein hartesKissen zurecht, streckte sich auf dem Boden des Canoe's aus, und schlief.