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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Art, wie das hübsche Füßchen sich hin- und hcrbemegte, und nochandere Anzeichen davon, daß ans irgend einem unerklärten Grundedie gute oder schlimme Meinung Marchs ihr nicht so ganz gleich-gültig war, als sie zu behaupten für gut fand. Ob dieß nunnichts weiter war, als eine gewöhnliche Folge weiblicher Eitelkeiteines Gefühls, das auch dann noch lebendig und empfindlich ist,wenn jeder Schein der Empfindlichkeit vermieden werden will, oderob es hervorging ans jenem tiefliegenden Bewußtsein von Rechtund Unrecht, das Gott selbst in unsere Brust gepflanzt, damit wirGutes und Böses unterscheiden, wird dem Leser im Verlauf unsererErzählung deutlicher werden. Wildtödter empfand einige Verlegen-heit. Er erinnerte sich wohl der grausamen Anschuldigungen ansdem Munde des mißtrauischen March, und während er der Be- jWerbung seines Genossen keine Hindernisse in den Weg legen wollte jdurch Erregung bitterer Gefühle gegen ihn, war seine Zunge im 'buchstäblichen Sinn eine solche, die nichts von Lug und Falschwußte. Antworten, ohne mehr oder weniger zu sagen,' als erwünschte, war daher eine delikate Sache.

March spricht auf seine Art von allen Dingen in der Welt, >von Freund und Feind," versetzte langsam und vorsichtig der Jäger.Er ist Einer von den Menschen, die sprechen wie sie empfinden,so lange die Zunge eben im Gang ist, und das ist manchmal an-ders, als sic sprechen würden, wenn sie sich Zeit zum tteberlcgennähmen. Da lob ich mir einen Delaware», Judith; der denktüber seine Ideen nach und wiedcrkänt sie! Feindschaft hat sienachdenklich gemacht, und eine lose Zunge ist keine Empfehlungbei ihren Berathnngsfenern."

Ich glaube fast, Marchs Zunge läuft frei genug, wenn sieauf Judith Hutter und ihre Schwester zu reden kommt," sagtedas Mädchen, anfstehend, wie in verachtender Gleichgültigkeit.Dergute Name junger Frauenspersonen ist gar ein angenehmer Gegen-stand für Manche, die den Mund nicht so weit anfzuthun wagen