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werden Solche leicht begreifen, welche bekannt sind mit der wu-chernden Ueppigkcit nnd Dichtheit eines jungfräulichen amerikani-schen Waldes, zumal auf reichem und gutem Boden.
Die Entdeckung der Arche machte sehr verschiedene Eindrückeauf unsere beiden Abenteurer. Sobald das Canoe an die geeigneteOeffnnng hinangebracht werden konnte, sprang Hurry au Bord,und war »ach einer Minute schon tief verwickelt in ein munteres,gewissermaßen scheltendes Gespräch mit Judith, allem Anscheinnach das Dasein der ganzen übrigen Welt vergessend. Nicht soWildtödter. Er betrat die Arche mit langsamem, vorsichtigemSchritt, nnd prüfte jede Einrichtung des Verstecks mit neugierigem,forschendem Auge. Allerdings warf er einen bewundernden Blickauf Judith, den ihm ihre glänzende und eigenthümliche Schönheitabgewann; aber selbst diese konnte ihn nur einen Augenblick ab-halten, dem Interesse, das ihm Hutters schlaue Einrichtungen ein-flößten, nachzngeben. Schritt für Schritt besichtigte er die Con-struciion der eigenthümliche» Behausung, erforschte die Stärkennd Festigkeit derselben, versicherte sich der Vertheidigungsmittel,nnd stellte alle die Untersuchungen an, die sich von selbst einemMann darboten, dessen Gedanken hauptsächlich mit solchen Kunst-griffen »nd Hilfsmitteln sich beschäftigten. Auch das versteckendeObdach ward nicht außer Acht gelassen. Er untersuchte es genaunach seiner ganzen Beschaffenheit, »ud mehr als einmal wurde seinBeifall in hörbaren Lobsprüchen laut. Da die Sitten der Gränz-männer eine solche Ungezwungenheit gestatteten, schritt er durchdie Gemächer, wie früher im Kastell, öffnete eine Thüre, undtrat auf das Ende der Fähre, entgegengesetzt dem, wo er Hnrrynnd Judith verlassen hatte. Hier traf er die andere Schwestermit einer groben Nadelarbeit beschäftigt, unter dem belaubtenBaldachin des Schutzdachs sitzend.
Da Wildtödters Besichtigung nnd Prüfung nunmehr beendigtwar, ließ er den Kolben seiner Büchse sinken, nnd wandte sich,