Zugabe
einer Stelle aus des Verfassers Briefen, dasStudium der Theologie betreffend, (1780.2 LH. S. 3^9) die in der zweiten Ausgabeweggelasscn worden.
— ,,Sie wissen, wie viel man über die §0^benSnmstände der Apostel/ über die Veranlas-sungen/ Ort/ Zeit / Schriftstellerei ihrer wenigenSchriften geschrieben und gcrathen hat. Die beidenBriefe Jakobi und Juda sind auch in dieser Mu-sterung gewesen, und ich habe gerade nicht Lustanzuführen, was darüber disputirt sey. Einige,wie mich noch jetzo dünkt, ganz offenbare Stellendes N. T. (Matth. i3, 55. 56. vcrgl. mit Matth,io, 2. 3. Matth, i, 25. Luc. 2, 7. Joh. 7, 3. 5.Apost. e, i3. 14.) und andere Ursachen, die ich inden ,,Briefen zweener Brüder Jesu in unserm Ka-non" angeführt, bewogen mich, meine Meynungzu sagen, wen ich für Verfasser dieser zween Brie-fe halte? Es ist nur MtyNlINg / die ich niemandaufdringe, die auch zum Lesen und Gebrauch derbeiden Briefe nicht gehört: (denn Brief bleibt
Brief, welcher Jakvbus, //tiN Knecht Gottes UNdJesu Christi" ihn auch geschrieben habe, und der-Name macht weder Brief noch Werth.) Eine Rei-he unbefangener Leser sind meiner Meynung ge-worden; von denen, die ihren Kopf von eigenemSystem oder von ihrem LeN'dtwr voll hatten, habeichs nicht erwartet, grame mich auch nicht darüber:denn was liegt überhaupt an der ganzen Meynung,sie werde dahin oder dorthin entschieden? Nun hö->