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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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A n h a n g.

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Stadt geadelt, und dem Ohr der Nazarener, derEbraer, das an Schönheit der Art gewöhnt war,willkommen Wem siel da nicht gleich ein Zacha«rillö (K. 6, I l.), Jesaillö / (K. II, I.), selbst,wenn auch Matthäus ein Abstammungswort vonNeher brauchte. Sein griechischer Uebersetzer abermußte den griechisch üblichen Namen nehmen, undda verlor sich schon etwas von der Schönheit.Kommt Jemand noch und will aus'den 70 hcrlei-ten; so ist Alles weg. Die übersetzen ZeMüch inwo das Bild zweideutig und z. B. vonZacharias bei Lukas gar anders gedeutet ist. Mat-thäus citirte hebräisch.

Ich glaube dem Streit über die zwei erstellKapitel Matthäus eine andere Seite gegeben zuhaben, sofern man sich dabei auf das EvÜNgeliUMder Nazarener berufet. Noch einige Stellen ausMatthäus, die zu unserer Schrift gehören!

K. 3 . 16. crvrw or öycrvor)

Wie die Worte dastehn, haben einige das «urwgar nur auf Johannes bezogen;als obs nur einGesicht für ihn gewesen sey:" das gewiß falschist. Nehmen wir die Stelle EpiphauillS aus demNazarener Evangelium zu Hülfe, daß Johannesihn erst nach der Taufe, da das Licht erscheinet,inne wird und anspricht: so wird das «ur« sehrentscheidend. Es ist der ordentliche Gang des Ebra-ismus:Unter dem Volke kam er; kaum aber warer über dem Wasser, und siehe! da thäten sich dieHimmel auf Über ihm! Da ward er von alleinVolk unterschieden!" Auch jetzt in unserm Textkann nichts als dies der Sinn seyn; cs geht aufJesus, nicht auf Johannes.

K. 4, i 5 . 16. 15 - Warum sind

diese Worte bei den 70 wieder so verdunkelt? Siescheincns jetzt zum Vortheil Matthäus, und es ist