Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
Entstehung
Seite
350
Einzelbild herunterladen
 

35 o

Anhang-,

ursprünglich hebräisch geschrieben scy? lasset

rnis lieber sogleich versuchenwas bei streitigenSteile», wenn wirs hebräisch geschrieben anneh-,,men, für Licht werde i" Mich dünkt, an vielenStellen vieles!

Warum z. E. alle Quälerei über die StationMatthäus: 8§a,uwg re? Was Helsen lee-

re Berufungen auf die 7«,, (die nicht einmal hel-fen) da Hieronymnö doch so deutlich, als er kann,sagt:Matthäus citirte nicht nach den 70, im

Evangelium der Nazarener; sondern (wie er auchfür sie mußte, wie sie's liebten) Ebkäisch." Daswar nun allerdings Merkwürdigkeit, weil die an-dern Schriftsteller des N. T- häufig nach den 7»cüiren; cs folgt aber auch das daraus: //allein

aus dem Ebräischen Text und nach E brätschenCitatiduöregelu erkläre und richte man den citiren-den Matthäus!" Und wer sicht nicht sofort offen-bare Auskunft? Wer weiß nicht, daß cs eineSchönheit war, mit scharfsinniger Veränderungeines Buchstabens / einer Sylbe / einer Wendungzu eitircn: was dunkler war, mit einem kleinenEtwas deutlicher zu machen u. f w.*) Wenn derProphet schlechthin sagt:Du kleine / du solltmir groß scyn!" so sagt der cilirende, paraphra-sirende Evangelist:Du kleine, bist mit Nichtenklein : denn aus dir ist der König geboren!" Soward neue Wendung, der Sinn ward klarer undblieb derselbe.

V. i 5 . rx«).5o:) Schrieb und

citirte Matthäus hebräisch, so hats schon Hierony-MUS gesagt: er konnte aus Hos. ri, >. und 4

Mos. 24, 7. citiret haben. Zn beiden Stellen war

- i

*) S. Surenhus. M),.«r«).-.. Wahner

ÄNticx. Sncl. Vol. r.