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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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nur einen so erhebenden» Sinn; sondern scheintauch JakobuS um so mehr angemessen, da er anfeinen Bruder nie M der Niedrigkeit denket.

V- 4. Lau ou §rex(>e^rk) Ganz unnöthighat man sich den V. erschweret. So bald im An.fange dieses Kapitels von keiner elenden Rangord-nung in den Tempeln, sondern von Ungerechtig-keiten und 7t(>os-w7ioX^chears in Gerichten , dieallerdings bei Juden und ersten Christen in denVersammlungen gehalten wurden, die Rede ist: soist der Vers voll von Sinn NNd Itöthig. Sogleichmacht Jakobus alsdann in seinen» starken Hellenis-mus Uebcrgang: hgt Nicht Gott u. f., so daß erdem schläfrigen Nachsatze und einein matten xaxw-,'TiEerr vorkommt. Er zeigt das xwxcor,' nEerstreffender in Exempcln.

V. 6. Sk)soll kein fragender Vorwurf

sepn: sondern ein ruhiger Satz mit Kolon!" undist gewiß ein fragender Vorwurf und kein ruhigerSatz mit Kolon. Fühlt man nicht, wie eS ab-bricht? und die Fragen eintrcten, wechseln, steigen?hat nicht Gott die Armen erwählet? (und ihrwollt sic verschmähen!) Scyd ihr nicht selbst arm?und werdet unterdrückt? (und ihr wollt die Unter-drücker vorzichn!") Das Beispiel bekräftigt ja ge-nugsam.

V. 10. 7r«vr«v^ssssol! naurcss heiscn!" nichtwahr! Im Folgenden crklarts Jakobus.

V. 18. 24.) sind keine Conjcktur> sondern hierInterpunktion, dort Lesart.

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