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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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ebenfalls Nazaräer geheißen was treffender nunfür sie, als diese Geschichte des Wcichens Jesunach EgyPtM, der Stelle, daß Gott auch da sei-nen Sohn kenne und ihn von dannen gerufen ru. f. Die Geschichte der Magier eben so treffend,wie wir anderswo und auch hier schon im BriefJuda sehen werden. So mit allen andern Anfüh-rungen Matthäus'

Wie blind sind unsere Verstummter der Bi-bel! Weil Fledermäuse sind, soll die Sonne nichtscheinen.

Das ganze Geheimniß ist, daß Matthaus ge-nau im Sinn seiner Zeit und nach der Art sei-ner Nazaräer Stellen anführc. Diese waren Eben-er und thaten gegen die Griechen groß, daß siebas A. T. in der Ursprache lesen konnten: Mat-thäus, der auch Ebraisch schrieb, bcquemt sich ih-nen und führt eben Stellen an, wo theils die An-führung im Wort lag, wo in der Uebersetzung derScharfsinn verlohren gehn mußte: oder wo die An-führung des Propheten hier in einem andern Sin-ne sehr schon war.*) So z. E. die Geschichtejener Jungfrau, die auch ein Zeichen Gottes undder Befreiung, einen Jesus seiner Zeit, einen vorder Empfangniß Verkündigten gebühren sollte. Obsie gleich nicht als Jungstan gcbahr, und nicht

*) Die Regeln unS Gewohnheit hierüber s. in 8u-renbris. E«-.-.«)- und^Vnedner ,intig> luü.§ect. II. Onp. II. et«.