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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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In unserer, allerkritischen Zelt, ist ans leere»Gründen Verdacht gegen diese Kapitel aufgewärmt,und man hat sich mit dem Excmpel der Nazaräergeschützt. Wie unrecht! gerade dem Bericht Epi-phanius zuwider. Sie hatten das vollständigeEvaygelium, dies Kapitel, wo ihr Name stand,war für sie geschrieben; blos die schlechter« späternEbioniten verstümmelten eines Jrrlhums wegen und wir verstümmeln ihnen nach!

Was für Anführungen Matthäus in diesenKapiteln"! sagt man. Man lese weiter: sindsie nicht dem Geist aller seiner Anführungen ähn-lich ? (Kap. 8, 17. K. 12, 18-21. K. 26, 56 . K.27, 9. 10. 35 .) Wenn uns jene zuwider sind,müssen wir nicht das ganze Evangelium verwerfen?Es ist der Charakter Matthäus, und wir kratzenihm denselben aus dem Gesichte!

Dazu, wie schön und treffend sind sie alle,diese Anführungen des A. T. für seine Nazaräer.Die die Familie Jesu kannten (Matth. 1, 21-25.)Las traurige Gebürge, wo Nabel begraben war,kannten, (Matth 2, 18.) Nazarener hießen (V.2 3 .) auch in dem Drangsal Egyptens waren, ausdem Gott seinen Sohn ries (V. i 5 .)so die an-dern alle. Die letzte z. E., die so ungemein ange-fcindct ist, hat doch würklich im Evangelium derNazaräer gestanden, weil HiervNYMUs sie ausdrück-lich daraus anführt:aus Egypten habe ich mei-,,nen Sohn gerufen! er soll Nazarener heißen!"sie hatten also das Kapitel. Aus einer Stelle Epi-phanias ist auch klar, daß die Christen in Egypten