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Briefe
cs veredelte, Merinthianer.*) — Ware indeß einschlechter Nachlaß von ihnen cs in der Folge gewor-den; so ist der Scheingrund ihres Werdens nochin der Geschichte ihre» Ursprungs sichtbar. Siewaren Juden, unter einem Bruder des Herrn,der aus Bescheidenheit und Charakter bei demThätlichen des Cbristenthums und nicht bei denhistorischen Umständen seines Urhebers weilte. AlsSohn Josephs und Maria, als Bruder Jesubekannt: wie? wenn Jesus nun auch nur dasselbegewesen wäre? Gelangs ihnen also, das Evange-lium Matthäi an seinen ersten Kapiteln zu verstüm-meln : in den Briefen JakobllS und PetruS standnichts so klares — so konnten sie auf den Abwegkommen. Aber gewiß wars ein spater, sehr unapo-stolischer Abweg , der übrigens auch blos aufGebMtJesu ging „ob er nemlich ein Sohn JoftphS und„der Maria; oder vom H. Geist empfangen sey?"denn für Gottes Sohn hielten sie ihn**) ausdrück-lich. Weil sie gleichsam seiner menschlichen Fa-milie zu nahe waren, entstand jener Jrrihum,wenn er, wie Epiphanias doch nicht behaupten will,da gewesen.
io. „Endlich waren sie die Christen, die, der„Warnung Jesu und der Apostel treu, sich, da die
*) Wir werden unten sehen, daß auf die ersten rei-ner» Zeiten durchaus nicht der Jrrlhum fällt,und daß selbst die Väter, die Alles unter Ebio-nit werfen, hier unterscheiden müssen.
**) Lpiplr. Huer. XIX.