zweener Brüder Jesu. 287
„Römer vor Jerusalem zogen, nach Pella rettete»/„sicher blieben und auch nachher in Syrien und„da umher waren." Siehe da die Leute, für dieder Brief Jakobi eigentlich geschrieben scheint. Derspricht von der nahen Zukunft des Herrn / wieinständig! tröstend! schrecklich! — Es war der letzteGlockenklang in ihrem Ohre, ehe diese Säule, we-nige Jahre vor der Zerstörung Jerusalems, unterSteinwürfen und Gebeten hinsank. Konnte derGerechte die heilige Stadt, das Land Nicht retten:so rettete sein lautes Weh, sein instehender Trost,wen es retten konnte. Auch nach seinem Tode warer Oblias / die Vestung seines Volks / der Jüdi-schen Christen/ der Nazaräer seiner Brüder.
Siehe da den leichten natürlichsten Gesichts-punkt des Ursprungs und der Beschaffenheit einerSekte, über die sich viel gelehrte Männer unnützgequält haben. Man bringe sie zum Briefe undzur Geschichte Jakobus/ ihres Lehrers und Füh-rers, — so schließt sich, selbst auf den plapperndenLippen Epiphanius, Alles auf. Es war der Haufe,der auf der Geburtsstätte Jesu und unter denen,die ihn so nahe angingen, am meisten die Windelnbeibehielt — und endlich freilich nichts hatte, alsdie Windeln. Ein Wink für die Tolands und ihreNachsprecher: „als ob mit dieser Sekte das Urchri-„stcnthum verdrungcn und zerstört sey!" Das Ur-christenthum dieser Sekte haben wir in den Schrif-ten Jakobus/ Petrus/ Matthäus noch ganz und reinda: ihr späteres Stroh wollen wir nicht. Und über-