spiel seiner Eltern, das Borbild dessen, den er Bru-der nennen konnte, wies ihm gewiß keinen Wegals zur Gerechtigkeit und Tugend; von Jugend aufkam er nun ohne Zweifel in die Schule des eifrigstenGesetzes, also erzogen, an dem Äeußern seiner Ge-lübde nothwendig hangend — was konnte werden,als was die Nachricht angiebt, der Heilige! derGerechte! der beflissene Nasiräer! der im Gebetuncrmüdete Jakobus — also auch zugleich der Un-gläubige an Jesum, der insgeheim oder öffentlichwidriggesinnte Bruder! „Zeuch nach Jerusalem,„auf daß deine Jünger sehn die Werke, die du„thust, und glauben. Niemand lebt im Verborge-nen und will doch offenbar seyn" — konnte derPharisäer je eigentlicher reden ? In Jerusalemstand seyn Götze: da webte sein Leben. „Er gieng,„fährt Hegesippus fort, allein in den Tempel. Man„fand ihn gemeiniglich auf Knien und in Gebeten„um Vergebung fürs Volk: seine Knie waren hart„geworden, wie die Knie eines Kamcels, weil er„sie beständig in Anbetung Gottes und Vorbitte„fürs Volk beugte. Man nannte ihn den Gerech-ten und ObliaS , die Vestung des Volks" Wasstimmt mehr zur Erzählung des bescheidenen Jose-phus, der von ihm, ob er gleich schon ein Ehristwar, noch bei seinem Tode so linde und voll Hoch-achtung redet. Nur ein ungerechter Sadducäec unddazu nur im Tumult, in der Fefer einer Zwischen-regierung , hat ihn ermordet: Stadt und Land, allebilligen Menschen haben dies Verfahren gehastet,so viel man konnte, gerächet — siehe da, das Idoldes Volks, der Stadt, seiner Sekte, noch in sei.
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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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244
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