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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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zu Jerusalem entscheidet er wirklich. Paulus redetvon ihm als von einer Säule der Kirche u. f.Er hat von Ehristi Zeit an, weil der NameJakobus gewöhnlich ist, den Zunamen des Ge-rechten geführt! " Nicht weniger wahrscheinlich.Er erscheint wirklich so in der vorigen Nachrichtvon JosephllS und im Eoncilium der Apostel.Von Muttecleibe an war er heilig: Wein undstark Getränk hat er nicht getrunken: nichts Le»bendiges gegessen : aus sein Haupt war kein Scheer-messer kommen: er hatte sich nie gebadet und mitOel gesalbet. Ihm allein stands frei, ins Hei», ,lige cinzugehn: er trug auch keine Wolle, sondernleinene Kleider" Kurz, er war (alles Ungewisseund Sonderbare abgesondert) der strengste Nasiräer,und auch das ist wie wahrscheinlich im Faden un-serer Geschichte! Da Maria mit ihrem ersten Sohnevom Himmel so außerordentlich und wunderbar ge-segnet war: die fromme, dankbare, Gottgcweihke,da sie mit ihrem ersten Sohne aus der Ehe Jo-sephs schwanger war, wird sie nicht alles thun,ihn, wiefern fies thun konnte, Gott zu weihen?Jenen hatte sich Gott auf eine Weise, wie's keinNasiräer seyn konnte, auserkohren: sein Zweck inder Welt war mehr als Enthaltsamkeit: er war derHeilige Gottes. Sein irdischer Bruder aber, wiekönnt' er dem Himmlischen nach Landes - und Re-ligionsweise von fern sich nahen, als auf diesemWege? Auf ihm sollte Johannes selbst, auf Be-fehl des Engels, Vorbote Jesu seyn: er war derWeg der Erwählten, Gottgeweiheten im A. T.Jakobus ward dem Herrn geweihet ! Das Bei.

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