z weene r Brüder Jesu. 243
zu Jerusalem entscheidet er wirklich. Paulus redetvon ihm als von einer Säule der Kirche u. f.„Er hat von Ehristi Zeit an, weil der Name„Jakobus gewöhnlich ist, den Zunamen des Ge-rechten geführt! " Nicht weniger wahrscheinlich.Er erscheint wirklich so in der vorigen Nachrichtvon JosephllS und im Eoncilium der Apostel.„Von Muttecleibe an war er heilig: Wein und„stark Getränk hat er nicht getrunken: nichts Le»„bendiges gegessen : aus sein Haupt war kein Scheer-„messer kommen: er hatte sich nie gebadet und mit„Oel gesalbet. Ihm allein stands frei, ins Hei», ,lige cinzugehn: er trug auch keine Wolle, sondern„leinene Kleider" — Kurz, er war (alles Ungewisseund Sonderbare abgesondert) der strengste Nasiräer,und auch das ist wie wahrscheinlich im Faden un-serer Geschichte! Da Maria mit ihrem ersten Sohnevom Himmel so außerordentlich und wunderbar ge-segnet war: die fromme, dankbare, Gottgcweihke,da sie mit ihrem ersten Sohne aus der Ehe Jo-sephs schwanger war, wird sie nicht alles thun,ihn, wiefern fies thun konnte, Gott zu weihen?Jenen hatte sich Gott auf eine Weise, wie's keinNasiräer seyn konnte, auserkohren: sein Zweck inder Welt war mehr als Enthaltsamkeit: er war derHeilige Gottes. Sein irdischer Bruder aber, wiekönnt' er dem Himmlischen nach Landes - und Re-ligionsweise von fern sich nahen, als auf diesemWege? Auf ihm sollte Johannes selbst, auf Be-fehl des Engels, Vorbote Jesu seyn: er war derWeg der Erwählten, Gottgeweiheten im A. T. —Jakobus ward dem Herrn geweihet ! Das Bei.
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