„wegener Sadducäer, als Hoherpriester in derZwi-„schenregierung zwischen FestllS und AlbtNUö ein„Gericht nicdergesetzt, und LMM Bruder deS Je«,,su / der Christus genannt wurde / IakobuS,
„nebst andern, als des Gesetzes vor dasselbe gezo-„gen und habe steinigen lassen. Der gelindere Theil„der Stadt habe das mißbilligt, sich bei dem Könige„Agrippas und Albinus darüber beklagt: AnanuS„sey abgesetzt u. s. w." Nichts ist wahrscheinlicherund in der Geschichte der Zeit verwebter, als dieseErzählung im Munde eines Pharisäers. Es gabalso einen Jakobus / Bruder des JesU/ der Chri«stuö genannt wurde/ und es wäre ungereimt, beiIosephns etwas anders darunter zu verstehen. Erward von einem Sadducäer widerrechtlich und imZwischcnspalte der Negierung gelobtet: er war inder Stadt bekannt und beliebt, ward bedauert, —lauter merkwürdige Umstande, und, wie wir gleichsehen werden, den Stellen der Bibel von ihm ge-nau ähnlich. —
Der freilich üngewissere HegestpPUS erzähltweiter* *)-' „der Kirche zu Jerusalem stand IakobuS„vor, der Bruder des Herrn / mit den Aposteln."Noch nichts widersprechendes. Auf dem Eoncilium
säer gewesen; gerade sie waren die Eiferer überdem Gesetz, zumal gegen einen Christen undBruder Jesu. Die GeUndern sind die Gelindern,welcher Sekte sie auch sonst gehörten; in allengiebcs billige Personen.
*) klureb. bist. ecwl. I. r. c. rz.