zum neuen Testament. I 4 A
„Mutter der Ströme, von dannen ergieße cs sich,„mit Lebenskeimen für Alles schwanger, um die„Erde, über die ganze Natur Ormuzd, und belebe„Baume, Thiere, Menschen. Mitten in dieser„Quelle wachse aus dem innersten Keim und Saft„derselben die Pflanze der Unsterblichkeit, (Hom,„gui eloi§li6 la naort, also wieder Johannes)„der König aller Bäume Seinen Saft tranken„sie als heiliges Symbol: er wird am .jüngsten
„Tage den Tobten das Leben geben u. s. w."*).Nun erst kann man Johannes und Ezechiel undZacharias und die Qssenbarung / jedes in seinerArt verstehen, und wie groß wird das Bild vonJesu! Wenn du erkenntest die Gabe Gottes /und wer der ist/ der zu dir sagt/ gieb mir zutrinken; du bätest ihn und er gäbe dir lebendi-ges Wasser. Wer des Wassers trinkt / das ichihm gebe/ den wird ewiglich nicht dürsten; son-dern das Wasser/ das ich ihm geben werde/wird in ihm ein Brunnen des Lebens werden /das ins ewige Leben guillet. Wer an mich gläu-bct/ von dem werden neue Ströme des leben-digen Wassers fließen. Das sagte er aber vondem Geist u. s. w.**). Jesus wird nach diesemallumfassenden Bilde der Mittelpunkt der zu bele-benden Welt / das Meer / der Abfluß des Him-mels / Urquell aller daher rinnenden Ströme***).
*) 2or. 1. III. Xräoni,-. 6gZ. ttoin, ardre.
") Ioh- 4, K. 7 , 37- 38.
**') A l b o rdj, die heiligen Berge dachten sie sichnämlich als den Mittelpunkt der Welt,