Wo Vorurlheile, Laster, harte Decken waren,daß er seinen Zweck nicht erreichte, da strafte Jesus
Unglauben/ Hevzenshävtigkeit/ Zweifelet/ Schwä-che der glaubenden Kräfte; als seine Feinde abereinst seine Gottes - für Teufelswcrkc ausgcbcn woll-ten: das war Sünde gegen den heiligen Geist/gegen das Wort in ihnen, unvergebliche wissent-liche Bosheit, die er ausdrücklich von der Sündegegen das Aeußere seiner Person und was dazu ge-höre (also auch gegen das Aeußere seiner Wunder)unterscheidet, Wir haben die Sünde so verdesinirt,daß sie, Gottlob! nicht mehr begangen werden kön-ne, weil jetzt kein Menschensohn mehr vor unsflehe und Wunder thue, Gerade der UnterscheidungJesu entgegen. Es können auch in unserer Zeitviel Sünden und sogar Lästerungen gegen denMenschensohn d. i. gegen die Person Christi ausharten unüberwindlichen Voruccheilen statt finden,die Vergebung erhalten; aber die Sünde gegen denheiligen Geist/ wissentliche Bosheit gegen aufdrin-gendcs Licht der Ueberzcugung, worin (6 auch sey/(wenn freilich nicht so rein, kräftig und deutlichals vorm Antlitz des Sohns Gottes!) das ist, wor-auf Jesus den unwiderruflichen Fluch leget. DerMensch raubet sich das Mittel der Wahrheit selbst.Er reißt sich das Auge aus, wie kann er sehen undgenesen?
Auch die Allmacht, die Jesus dem Gebet undGlauben, insonderheit dem vereinigten Gebete zu-schrcibt, wird hiemit anschaulich. Der Glaube näm-lich vereinige sich mit ihm und trete in den Mittel-punkt Lev unmittelbaven innigen Gotteöwivkung.