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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Erläuterungen

Anfänger und Vollender dcs Glaubens , in demdie Gottheit ganz, unzertheilt, leibhaftig wohnte.Zn seinen Jüngern / auf denen Gaben des Geistesruheten, die eben gewöhnet wurden, die Gottheitimmer mehr und ganz und sich gegenwärtig zufühlen. Zn dem, der das Wunder empficng,wenn er ganz sah, daß die Gottheit vor ihm sey,und glaubte. Durch den Glauben gicng er insHimmelreich über; ihm ward Genesung.

Laßt uns einige Momente der Wunder Jesuwerken: ohne die wir sie alle nur als Predigten

(und das ist wahrlich nicht viel!) betrachten. Daserste Wunder, das Jesus thal, war an einer leblo-sen Sache, wo kein Widerstand seyn konnte. Eclhaks, da seine Zeit kam, aber doch wars derGlaube der Maria, der ihn, als äußere Empfang,barkett, weckte.

Teufel trieb Jesus aus, ohne daß er Glaubenforderte und erwartete. Der Kranke war gebllN-d0N/ er war ein bloßer Gegenstand des Milleidens»wie der Todte. Von denen, die ihn brachten, for-derte er Glauben. Als er in Nazareth, ihres Un-glaubens wegen, keine Wunder thak, heilte erdurch Auflegung der Hände, dem Tod ähnliche,schwere Kranken.

Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet,,,so glaubet ihr nicht!" Jesus forderte also eigent-lich einen Glauben ohne Wunder: er lhar die Wun-der nur, um sie zum schweren, unirdischen, geisti-gen Glauben zu gewöhnen: ja das Leibliche war