zum neuen Testament. 1^7
einzige Wundertheorie Jesus. 'Kein präctablirter,die Natur belauschender und bestehlender Magus:sondern Sohn Gottes! das gegenwärtige Bild desAllmächtigen, Allwirkendcn, Allgegenwärtigen. Al-les was er that, war Wunder, Golleskraft überalle Welt hin.
Aber warum wurden nicht alle AugenblickeZeichen (onMrcr, 7-L(,«r«) sichtbar ? Jesus hatsgenug gesagt: cs fehlte am Berührungspunkte, amGefäß, wo crs hineingießen konnte, an der reinenEmpfänglichkeit — des Glaubens. Ja! des Glau-bens, und ich darf das verspottete, mißverstandeneWort nennen. Nicht raisonircnde Gedankkräftc,d. i. Thorheit und Zweifel, noch schöne moralischeRechtschaffenheit, wie ja beides die Pharisäer hat-ten, forderte Jesus: sondern Glauben. ,,Ihr konn-tet das Wunder nicht thun, um eures Unglaubens„willen! Er selbst konnte bei seinen Landsleuten„nicht viele Wunder thun, um ihres Unglaubens„willen!" Unglaube also verschloß Alles. Glaubeaber eröffnete sich selbst die Thür zum Leben: ererfaßte die Kette, und der Wundcrfunke der Gene-sung sprang. „Wer hat mich angcrühret? Sey ge-„trost, meine Tochter! (nicht ich) dein Glaube„hat dir geholfen! Der Aussätzige kam und dankte.„Gehe hin, sagt Jesus und preise Gott! (Nicht„ich) dein Glaube hat dir geholfen!" Nichts prei-set daher Jesus so sehr und forderts und rühmtsund verheißt ihm Alles, als — Glauben. Erwar die reine Berührung, und Erfassung der Ge-genwart Gottes, die Hand aller fassenden Scekcn-kräftc, wenn sie Gott hielten. In JesU,t.dem