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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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130
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Erläuterungen

Damit^erklart sich die bestrittene, verkannteStelle von den dreien Zeugen/ daß Jesus Got-tes Sohn scy / im Himmel und auf Erden *).Begebenheiten, oder Personen müssens seyn, dennMeinungen, Gebräuche, z. E. das Blut der Mär-tyrer, die Taufcerimonie der Christen können nichtzeugen. Und was ist nun offenbarer, als die dreiHauptbegebenheiten im Leben Jes»/ die niemandläugncn konnte, und um die sich alles windet?Das Wasser/ die Taufe/ wo Gott selbst über ihn,als seinen Sohn, ge,zeuget: im ganzen Johannes

beruft sich Jesus auf dies Zeugniß Gottes undnicht des Täufers, landkundig gleichsam. DasBlut/ sein AtlSgang/ nach dem ihn Gott durchdie Auferstehung, als seinen Sohn öffentlich bezeu-get : es ist der ewige Beweis aller Apostel. End-

lich der Geist/ der durch das alles hinwebte, ihmbei der Taufe gegeben war, ihn bis an den Todbegleitete, durch jedes Wunder gezeugt hatte undnach seiner Auferstehung durch die Wunder der Apo-stel, als unläugbare Begebenheiten aus seinem Rei-che zeugte. Die drei waren beisammen d. i. siezeugten Ein göttliches, alles Mcnschenzeugniß über-treffendes Zeugniß.

Auf der Erde ist noch Alles, und auch dasunwandelbare Zeugniß Gottes ill Begebenheitengetheilt / obwohl der sie alle durchhauchende Geist,der da zeuget/ daß Geist Wahrheit sey/ einigt.Im Himmel/ nicht im blauen Runde über uns,sondern im geistigen, unsichtbaren, ewigen, in je-

) .. Joh. 5, 6-3.