zum neuen Testament. i3i
dem Punkte allgemeinen und das All zusammenfassen-den Reich der Kräfte sind die drei Zeugen völligEins. Der Vater / das Wort und der heiligeGeist zeugen unzertrcnnt zusammen, z. B. imInnern jeder sich rein, d. i. im Himmel fühlendenSeele. — Jesus beruft sich immer bei Johannesauf die Werke des Vaters / die von ihm zeugen ,auf das innere Wort/ das in ihrem Herzen zeuge,und nennts Sünde gegen den heiligen Geist /wenn sie diesem Zeugnisse, (nicht dem äußern An-sehen seiner Person) widerstrebten. Das wäre derZusammenhang der Worte im Geiste Johannes*).
Endlich, wenn ihn der Täufer wandeln sicht,Und eins übers andre auSruft: Siehe daS LaNllNGotteS/ daß eö die Sünden der Welt wegneh--me/ — welch ein Eindruck, und zwar immer wie-derkommendcr Eindruck der Person, die er wandelnsah und so ganz von Innen und Aussen, von An-gesicht und Werk und Seele zeichnen wollte. Lamm!das Bild der Stille und Unschuld, das eine solcheBürde sanft hinwegnimmt — mit stiller Größe,mit schweigend wirkender, sanfter Ruhe! Uebcr Ihmschwebt, als sein Charakter, die himmlische Tau-be ! — Nun waren überdem in Chaldaa die Er-
*) Literarisch will ich sie damit gar nicht rechtferti-gen; ob ich gleich viele Gründe gegen sie füräußerst schwach halte. So soll z- B. das dunkleZeugniß der Alogcr gegen sie gelten, die denBrief mit ihnen nicht angenommen hätten. Standaber nicht z»?»? schon im ersten Vers des Briefes?
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