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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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zum neuen Testament. i3i

dem Punkte allgemeinen und das All zusammenfassen-den Reich der Kräfte sind die drei Zeugen völligEins. Der Vater / das Wort und der heiligeGeist zeugen unzertrcnnt zusammen, z. B. imInnern jeder sich rein, d. i. im Himmel fühlendenSeele. Jesus beruft sich immer bei Johannesauf die Werke des Vaters / die von ihm zeugen ,auf das innere Wort/ das in ihrem Herzen zeuge,und nennts Sünde gegen den heiligen Geist /wenn sie diesem Zeugnisse, (nicht dem äußern An-sehen seiner Person) widerstrebten. Das wäre derZusammenhang der Worte im Geiste Johannes*).

Endlich, wenn ihn der Täufer wandeln sicht,Und eins übers andre auSruft: Siehe daS LaNllNGotteS/ daß die Sünden der Welt wegneh--me/ welch ein Eindruck, und zwar immer wie-derkommendcr Eindruck der Person, die er wandelnsah und so ganz von Innen und Aussen, von An-gesicht und Werk und Seele zeichnen wollte. Lamm!das Bild der Stille und Unschuld, das eine solcheBürde sanft hinwegnimmt mit stiller Größe,mit schweigend wirkender, sanfter Ruhe! Uebcr Ihmschwebt, als sein Charakter, die himmlische Tau-be ! Nun waren überdem in Chaldaa die Er-

*) Literarisch will ich sie damit gar nicht rechtferti-gen; ob ich gleich viele Gründe gegen sie füräußerst schwach halte. So soll z- B. das dunkleZeugniß der Alogcr gegen sie gelten, die denBrief mit ihnen nicht angenommen hätten. Standaber nicht z»?»? schon im ersten Vers des Briefes?

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