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Erläuterungen
Sonach werden eine Reihe Stellen deutlich.Johannes, sagt Jesus, ist Elias, der größte derWeibSgebornen, aber der Geringste des Himmel-reichs, des Reichs höherer Gaben, Kräfte undWunder, ist größer als er. Das Gesetz und diePropheten haben geweissagt bis auf Johannes,
er gehört, als Vorläufer, noch zum A. T.; dieTaufe des Geistes war nicht in seiner Hand, ersollte sie auch nicht erleben. Johannes that keinZeichen, heißts, und starb, da das Reich Jesunoch am meisten im Drucke war. (Matth. 11,10 - 25.)
Johannes war ein brennend und scheinendLicht (Xu/vog,) und ihr hüpftet eine Weileals Knaben in seinem Lichte: erfreuetet euch anseinen Messiashoffnungcn und großen Gaben. Nunda ich ein andrer bin, als ihr wähnet, wollet ihrnicht zu mir dem Lichte (<pwx) kommen und daswirklich empfangen, was er euch von fern nicht aussich, sondern aus mir versprach.-Ein Neue-
rer hat einen gelehrten Arabismus erdacht, nachdem es heissen soll: ihr habt über Johannes ge-spottet — wodurch nicht blos das feine Bild, nichtblos die anders woher bekannte Bestrafung eineskindischen Zeitalters, das sich knabenmaßig erfreuteund ärgerte, (vgl. Matth, ir, 16. 17.) sondernauch aller Sinn und Zusammenhang wegsallt: dennJesus beruft sich im ganzen Evangelisten aufs Zeug-niß Johannes, als eines von ihnen verehrten, gött-lich anerkannten, nicht verspotteten Lehrers.
Johannes sagt: er ist Bräutigam, ich nurBräutigams Freund. Der Freund aber des
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