zum neuen Testamcn r. »og
„und die gegenwärtigen Liturgien Zoroasters zeigen„die Beschaffenheit und den einfältigen Ursprung."Mit Begriffen der Act kamen die Juden nach Hau-se und der Pharisäismus des N. T. ist voll vonWeihungen, Waschungen, Taufen.
Tauften sic nun alles, werden sie nicht dieProselyten, die zu ihnen traten, getauft haben,da sie damals doch wirklich Proselyten machten?Es wird schwer, hier alle jüdische Zeugnisse ohneallen Grund zu verwerfen, da wir ja im N. T.sehen, wie beliebt die Bilder von der Taufe sind,was man Alles damit sagte. Paulus würde dasschöne Bild von der Taufe der Juden unter Mo-ses, insonderheit zu dem Zwecke, um vom Miß-brauch der geistlichen Gaben zu reden, nie gebrauchthaben, wenn nicht der Pharisäismus ähnliche Ge-bräuche und Vorstellungsarten hatte. So PelruSmit dem Gleichniß der Taufe und Sündfluth. Soandere Stellen und Gleichnisse von der Taufe oderden Taufen als einer allbekannten nnd heiligen Sa-che. Eben so spricht auch Josephus*) von derTaufe Johannes. So senden in der evangelischenGeschichte die Priester zu ihm, nicht zu fragen,was Taufe sey? sondern warum er Leute von ihrerReligion, zu Proselyten einer neuen taufe? ob er
etwa Messias sey?-wo offenbar die hohen
Begriffe, die man von der Taufe hatte, einleuch-ten , die auch noch lange nach dem Tode Johannesunter dem Volke blieben. Ja endlich, warum
*) 7o»«pch, I,. »3. c- ?.