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Erläuterungen
^keov TrvLn^crrtxoi', oxr^ccrov airxojurvov, derficischgewordene Sinn, daö Gefäß des Geistes,und Johannes konnte zu seinem höhcrn Evangeli-um kein starker und würdiger Wort brauchen.
Und wohnte unter uns.) Eben jene und an-dere Verehrer der menschlichen Vernunft hatten denAusdruck Hütte, Wohnung / Tempel des Leibes(erxizvocr, oixr^i« , vcros) als ein Gefäß der Gott-heit schon so geheiligt, daß Johannes, ohne anSchechina und Laubhütte zu denken, für sein höhe-res Wort wieder nichts Würdigeres brauchen konnte.Bei den Vätern bedeutet Hütte, Zr'lt GvtteSschlechthin den Leib Jesu, und man kennet im Lieb-lingszuge Johannes, in seinen feinen Dilogienauch die: „brechet diesen Tempel! — er redete abervom Tempel seines Leibes."
Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlich-keit des Eingebornen voll Gnade und Wahrheit!)Die Worte bedeuten nichts minder, als aufrichti-ges höfliches Wohlwollen u. dgl. Herrlichkeit,Huld, Wahrheit sind die Liebs - und MachtworteJohannes und des chaldaisircnden Orients. „Der„Herrliche! der in Licht und Fülle und Seligkeit„und Vollkommenheit Verschlungene: rein, wahr,„glänzend, vortrefflich, die Quelle alles Guten,„von ihm fließt Gnade und Wahrheit!" das istdie Beschreibung des HiMMelS (Behcsch, Vehcsch-tcm*) der Gnade und Herrlichkeit Gottes, deren
*) lr. II, p. Ll. 1 . III. x. LZ. 744, etc. S. bei