Erläuterungen
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„Juden! abcntheucrlich - festliche Opfersprache, nichts„mehr!" Und auch das ist nicht.also! Opfer istnicht das einige Wort des Werks Jesu; geschwei-ge das Eigcnthümliche und Erste, denn es ist Bild!Bild aber ohne Bedeutung ist nichts. Ich hoffezu einer andern Zeit, das Würdige und Bedeu-tungsvolle dieses Bildes, insonderheit in der Be-ziehung der Menschen auf Gott zu zeigen; hierkann ich ja aus andern Worstellungsarten, die we-der gerichtlich noch opferisch sind, so viel klar undoffenbar machen. Die jüdische Opfersprache selbstmußte so umhcrgezogen, umgewandclt und chaldai-sirt werden , daß sie nur den Begriff des WerksJesu von fern ausdrückte, und ganze Bücher brauch-ten gar kein Opferbild. Welch ein jüdischer Brief!ruft man ;. E. beim Briefe an die Ebracr, undich wollte rufen: kein Brief ist unjüdischer, als er!Der Apostel kämpft recht mit den Gleichnissen,lauft in die entgegengesetztesten Allegorien, paartMelchiscdck, Moses und Aaron und alle Propheten,um mit ihren Hülfsidecn nur das herauszubringen,
was Jesus ihnen allen ganz unvergleichbar ge-wesen. Ec verwickelt, reißt hier und anderswo mitFeuersinn oft nur einen Zug aus der Geschichteund eilt weiter. Kommen da nun die philosophi-schen, und was neuerlich noch arger ist, die rheto-rischen Sophisten über ihn, paraphrasiccn, verkle-ben, bringen, wie sie sagen, die Bilder aus ihremtropischen Übeln Geschmacks in Gleis, lassen sie,wo sie flogen, kriechen, und wo sie nicht kriechenwollen, kriechen sie, Paraphrasten! selbst zwischeninne! armer Paulus, was kann aus dir werden?