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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Erläuterungen

Sonst ists weder Koran noch Zcnd - Avksta / nochalle Brahmeilbücher und ConfUttUSlehren der Welt,die offenbar nicht den Zweck haben. Sie sind My-thologie, Liturgie, schöne Moral, nur nichts, waseigentlich Offenbarung seyn soll, Aufschluß dtSMenschengeschlechts in seiner Bestimmung.

6. Unsere Bibel ists auf die einfältigste Weise.Geschichte und Lehre/ die ein Kind versteht, und«in Plan in ihr entwickelt, der für niemanden zukalt, zu hoch, zu schwer, und doch Aufschluß dermenschlichen Natur ist, die Summe unserer Er-wartungen und Wünsche! Ec regt alle unsere See-lenkcafte, beschäftigt alle unsere Triebe, geht vomAnfänge des Menschengeschlechts aus, ins heiligeDunkel der fernsten Zukunft, verliert sich im Ewi-gen und im Licht.'

7. Und Jesus ist der Mittelpunkt und Eck-

stein des Ganzen/ das Mittelglied der Berechnung.In ihm ist Adam geschaffen: von ihm wird der

Letzte der Menschen gerichtet: an ihm geht das Ge-schlecht seiner Brüder zu Gott. Das war das Ge-heimniß, sagt Paulus, das alle Vorzeiten nichterkannten, und was Jesus aus dem Schovße desVaters brachte. In ihm sind wir erwählet.-Unwürdig sind Glaubenslehren / die nicht auf die-sen Grund bauen, philofophiren und dann disWorte der Bibel nur so mitnehmen, daß Offenba-rung und sie ewig zweierlei bleiben. Mangelhaftjede Moral, die auf wesentliche Menschenheiligkeit,selbstgcwachsene Rechtschaffenheit u. dgl. bauet: wolebt und webt diese Heiligkeit und Rechtschaffen-heit