zum neuen Testament. 47
sind denn die leuchtenden Punkte in der Nacht!der Sauerteig UNcek den Nationen. Und da zeigtuns Geschichte und Anblick der Welt, daß diesenur wenige und gerade die Gegenden gewesen,wo die jüdische und christliche Offenbarung ange-stoßen und fortgewickt bat. Das ist Begebenheit.In den andern Gegenden liegt die sclbstwirkcndemenschliche Vernunft noch im Schlummer.
5 . Auch auf diesem schmalen Rande der Er-leuchtung der Welt geht Nicht Alles im GleichmaaöSchritt vor Schritt ; sondern in Revolutionen*).Ein Zeitpunkt der Entwickelung ist für Jahrhun-derte vielleicht: mit dem Licht seiner Höhe steht
ein vielleicht sonst abergläubiges Volk weiter, alseine Reihe weiserer Nationen rings um sich her;es kann den Schatz einer Eckenntniß aufs Men-schengeschlecht haben und ihn am mindesten gebrau-chen. Solch eine Geschichte des Menschengeschlechtsin seiner Bestimmung ist offenbar der Entwurf
unserer durch Jahrtausende fortgehenden Bibel.
*) Im Zend-Avesta ists Grundbegriff, die Dau-er der Welt als ein Gebäude solcher verschiede-ne», zuvor bestimmten Revolutionen,W e l the r r s c h u n g c n zu betrachten, worausohne Zweifel die spalern Aeonen entstanden. Sogiebts einen langen Aeon, wo Ahriman nochherrscht, das Zeiraller der Versuchung, nachwelchem ihm die Macht genommen werden soll.Das weiß Ormuzv, Ahriman aber nicht. Geradeder Begriff vom Ol am und den Aeonen, dieim chaldaischen Daniel so oft Vorkommen.