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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Erläuterungen

Macht und Güte, dadurch er in die Geschöpft seinWild goß. Dies Urbild nennen sie bald seinenSohn, den in ihm Erzeugten, die Weisheit, diehei ihm oder zu seiner Rechten war, seine Tochter,an der er sich freuete und Wohlgefallen hatte*).Alle die Ausdrücke waren also schon bekannt. Inden orphischen Fragmenten wird schon das Antlitz,der Glanz, der Spiegel Gottes, sein Wort ge-nannt, vor Schöpfung der Welt hingestcllt u. dgl.Käme da jemand nun, und fände in der Personi-fikation die Zurückführung der Euridicc aus derHölle und so etwas: mit welchem sardischen undphrygischcn Hohngclachter würden ihn die Auslegerempfangen. Und beim klaren, unpoetischen , histo-rischen Sinne des N. T. ist alles erlaubt. Dichtedir Amtsname, Prophctenkitcl nach der Auferste-hung, an dem, was hier vor Schöpfung der Weltgesagt wird; dichte, wozu du Lust hast.

Gelange cs mir, hier einen redlichen Zweiflernur dahin zu vermögen, daß er die Ausdrücke,in denen im N. T. das Daseyn und die GottheitJesu.vor aller Schöpfung bei und mit Gott gesagtwird, nur in den heidnischen und jüdischen Schrift-stellern, prüft. Die Probe ist so unpartheiisch undder Sinn so offenbar! Nun geht im ganzen N. L.die Lehre von der Gottheit Jesu eben von den ge-gebenen, in heidnischen Schriftstellern deutlich be-stimmten, Begriffen Xa/os, kcxwu, «nwu/ao-g«,

Bild des Unsichtbaren, Unanschanbaren aus

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