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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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und durchs ganzs Werk zeigt, Mehr glauben, alsdem Mahrchensammler Irenaus? Ueberdcmtrifft nicht einmal das Mahrchen. Behauptete je-mand, daß Homr'k seine Mythologie aus Hllttund BtNÜer zusammcngestoppelt: ists noch niä tsdagegen, daß Johannes sein leuchtendes Evangeli-um aus der Kothpfütze der Personifikationen diesesKetzers geglaubt haben soll. Haben nicht so vielandere, frühere, bessere dieselbe Sprache viel naherund gleichförmiger gehabt, die die seligunwissendeEerinthuskvpothese alle läugncn Muß, oder allenicht kennet? Kurz, die angebliche Sektenspracheeines Thoren wird , wenn man die Augen aufhcbt,alte, umher verbreitete, zugcbildcte Sprache desdamaligen philosophischen Welttheils. Es war fürJohannes und Paulus der verständlichste, würdig-ste Ausdruck.

Und nun kommen die Apostel wieder an Jc-sum, die die Cekinlhushypothcse unwürdig losriß.Sie sagen eben dasselbe, was Jesus sagte, in kci-nein Hypokritenausdruck eines Ketzers, sondern ineiner selbstgewahlten Sprache der Wahrheit.

Und nun ist der Sbcitliömits / der hier aus-spült, Anfang für Zeiten des N. T. , Wort fürEvangelium, Kraft Gottes u. dgl. zu nehmen be-liebt, so viel er auch Gönner finden möge, ver-drehend und nichtswürdig. Der offenbare Zusam-menhang und Strom von Sprachgebrauch so vielerNationen , Mundarten, Köpfe, Ketzer, die wahr-lich keine Orthodoxen für die Gottheit Christi seyttwollten, ist ihm entgegen. Der Anfang des Evan-