und durchs ganzs Werk zeigt, Mehr glauben, alsdem Mahrchensammler Irenaus? — Ueberdcmtrifft nicht einmal das Mahrchen. Behauptete je-mand, daß Homr'k seine Mythologie aus Hllttund BtNÜer zusammcngestoppelt: sö ists noch niä tsdagegen, daß Johannes sein leuchtendes Evangeli-um aus der Kothpfütze der Personifikationen diesesKetzers geglaubt haben soll. Haben nicht so vielandere, frühere, bessere dieselbe Sprache viel naherund gleichförmiger gehabt, die die seligunwissendeEerinthuskvpothese alle läugncn Muß, oder allenicht kennet? — Kurz, die angebliche Sektenspracheeines Thoren wird , wenn man die Augen aufhcbt,alte, umher verbreitete, zugcbildcte Sprache desdamaligen philosophischen Welttheils. Es war fürJohannes und Paulus der verständlichste, würdig-ste Ausdruck.
Und nun kommen die Apostel wieder an Jc-sum, die die Cekinlhushypothcse unwürdig losriß.Sie sagen eben dasselbe, was Jesus sagte, in kci-nein Hypokritenausdruck eines Ketzers, sondern ineiner selbstgewahlten Sprache der Wahrheit.
Und nun ist der Sbcitliömits / der hier aus-spült, Anfang für Zeiten des N. T. , Wort fürEvangelium, Kraft Gottes u. dgl. zu nehmen be-liebt, so viel er auch Gönner finden möge, ver-drehend und nichtswürdig. Der offenbare Zusam-menhang und Strom von Sprachgebrauch so vielerNationen , Mundarten, Köpfe, Ketzer, die wahr-lich keine Orthodoxen für die Gottheit Christi seyttwollten, ist ihm entgegen. Der Anfang des Evan-