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Erläuterungen
Eine Bibliothek von Streitigkeiten und zerstücktenAbleitungen fällt weg, und es bleibt nichts, alsruhig den Gang zu zeigen: ,,woher diese Vorstel-
„lungsart entsprossen? wie sie sich fortverbreitet? wie,,sie sich nach Lauf der Zeiten, Schulen und Köpfe,„wo jeder das Seine dazuthat, verwandelt?"
2) Es hat Niemand Recht: daß Johaimeöoder Paulus seinen Ausdruck gerade dem Plato ,dem Philo, dem Ccnitth / dem Kal'balistr'N / undwarum nicht gar dem Zoroaster abgeborgt* *)/und seine träumende Anwendung von ihm habe.Schon nach der Geschichte ists nicht wahr. JederPhilosoph , Thor und Sektircr hat damit gesagt',was er wollte; Johannes und Paulus sagen, wassie zu sagen haben. Für Menschen brauchts einmenschliches Sprachgefäß: das war hier der Aus-
druck; was sie hineingegossen? und wo sie's her hat-ten, was es für sie fassen sollte? ist ja eine him-melweit andere Frage. Ist kein Unterschied zwischenWerkzeug und dem, was damit geschiehct: und ists
Erkennbare an Gott, wodurch er sich offen-baret, verkommen könne, und dieser Ableitungdoch nicht widerspreche.
*) Meistens hats eine Parthei schon gegen die ande-re gezeigt. Aus Philo ausführlich und vortreff-lich Carpz. Lxenc. in epist. acl tledr. ?Iii-Inn. p. LVIIt. eine vortreffliche Sammlung,die man in den meisten Artikeln als eine Pa-rallele meines Buchs wird zu Math ziehen können.