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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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Erläuterungen

Seit die Juden aus Chaldäa waren, hatten siedas Wort (früher her im A. T. findet cs sich indem Verstände nicht); da hakten sics aber auchsehr stark und häufig. Der chaldäifche Ucbcrsetzerbeugt es, wenn er von Gott spricht, an, wo erkann: wie viel cs bei den Alexandrinern gegolten,kann man aus Philo; wie viel endlich in derGnosis / aus Clemens von Alexandrien und derganzen Keherreihe hinab sehen. Schon vielleichtPythagoras (von dem wir jedoch wenig und nurdurch den Mund der Alexandriner wissen), deut-licher Plato und noch deutlicher die jüngern Pla-toniker, die mit den Alexandrinern zusammenfal-len, nehmen an der Vorstellungsart als an einemheiligen Ausdruck Gottes oder des Göttlichen inder menschlichen Seele u. s. w. Thejl. Der Aus-druck war also allbekannt und gerade in der Be-deutung , wie ich ihn entwickelt habe.

Wie kommt er aber an so verschicdnc und zer?streuete Sekten? Platoniksr, Hellenisten, vielleichtPythagoräcx, Juden , die Gnosis? Wie so frühehinauf? aus welcher Duelle? Wahrscheinlich ausder, die ich zeige; wenigstens erscheint der Begriffdes WortS in ihr so simpel, als ihn keiner derfolgenden Abflüsse hat. Bei Zvroastcr ist schonder AusdruckWort!^ und gerade in der Vocstel-lungsart heilig.

Anfang nennt crs*), Url'eginn, Ursprung,

*) Z e nd - Av cs t a 1°. Hl. (der Kürze halben cirireich nur als Wegweiser, die Artikel des vollstan»