zum neuen Testament. 25
kcit in seinen Werken: die Wurzel unseres innerstenDaseyns, edelsten Genusses, Wirkens und Lebens.Das Wort in unserer Seele ist, was uns halt undträgt und reget.-
Entferne nun, wenn du kannst, alles Unvoll-kommene, Unwesentliche, Zcrstückte und Tauschendedieser Kräfte: denke dich aus deiner Schattenhölc
hinaus ins Licht, wo Alles Wahrheit und Wesenist, und fühle die Stimme der Offenbarung: ImAnfänge/ vor aller Schöpfung war das Wort:e6 war bei Gott: Gott war das Wort. Er istder Glanz seiner Herrlichkeit/ der Charakter d. i.Wild, Abdruck, anschaubarcs Gepräge seines in Un-endlichkeit, Licht und Fülle verschlungenen Wesens:der Eingeborne / Geliebte/ ewig aus und in sei-nem Schooße: das Ebenbild und Wohlgefallendes unsichtbaren Gottes: wer ihn sicher / dersiehet den Vater. Er und der Vater sind Eins.
Der ganze Entwurf des N. T. beruhet auf dieserOffenbarung: der Unmündige muß sic finden: ohnesic, ohne den Grundbegriff der ewigen GottheitJesu, ist alles Schalten und Trümmer.
Erläuterung.
Aber woher hat Johannes den Ausdruck? Sindwir auch gewiß, daß er das und nichts anders be-deute? So gewiß, als von Einem Ausdruck in ei-ner Sprache der Welt.