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Religion und Theologie Theil 8 (1828) Erläuterungen zum neuen Testament. Briefe zweener Brüder Jesu in unserm Kanon
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18 Einleitung.

itt, che er vom Baum ungezogen und in sein Lo-ben geläutert wird, ist ja ein ander Ding, alswas hier in den schönen Zweigen und Früchten le-bet. Wenn du, statt diese zu genießen, statt dicham Gewächs und Schatten des Baums zu laben,seinen Stamm schälest, seine Wurzeln in der Erdebläßcst! um zu sehen, wo jede laufe und Safthole, wehe deiner mörderischen Hand, oder wenig-stens deiner Sklavenarbeit! Ich eilte daher, soviel ich konnte, ins Ganze : niemand aber fühltsso sehr als ich, daß alle meine Erläuterungen undEitakionen , wie Staub an der Sonne, oder wieein Erdgewicht an einem Körper, der Licht undEinfalt seyn soll, kleben. Verzeihe da, mein Leser,und bedaure, daß ichs lhun mußte. Aber du Halledich nicht auf bei Rinden und Hüllen, sondern eilezum Saft, zum Sinn, zur Wahrheit. Ein ed-ier Jüngling, ein mit Vernunft fühlendes Weib,die hier Einfalt und Würde, großen Zusammen-hang, hochauffodernden Beruf, Offenbarung Got-tes fühlen auch nur von fern fühlen, ahnen,unter Schlacken spähen sie werfen mein Buchvoll Schlacken fort und gehen zur Sonne, lesen dasN. T. mit neuem Sinn, neuem Gefühl der Größedes Inhalts, und wie bin ich belohnt!

Auf der andern Seite vergesse niemand, daßfch nur und zwar nur aus Einer Quelle erläutere.Ich mußte also nicht mehr erläutern wollen , alsich von dieser Seite her konnte. Kein Artikel istausgeführt, und der geheimste Saft des N. T.quillt guö den Offenbarungen des A. T. / die ichhier nicht berühren durfte. Ich zeige das Gebäude